Nützliche Hinweise
Weiterführende Quellen
Safer Internet Programm der EU EU Kids Online InSafe KlicksafeZusätzliche Quellen
Jugendschutz bei der Deutschen Telekom Jugendschutz bei Google - Unterstützung von FragFINN Sicherheit macht Schule - Jugendschutz bei Microsoft Jugendschutz bei O2 Jugendschutz bei VodafoneRegeln und Tipps für Eltern
Stellen Sie bei jüngeren Kindern den Computer zu Hause nicht ins Kinderzimmer sondern an einen zentralen Ort.
Richten Sie auf dem Computer verschiedene Benutzerkonten ein und achten Sie auf die Sicherheitseinstellungen beim Benutzerkonto Ihres Kindes. Auch Werbebanner und Popups sollten unterdrückt werden.
Verwenden Sie ggf. ein geeignetes technisches Kinderschutzsystem, z.B. Windows Life OneCare Familiy Safety, Salfeld etc., die eine Vielzahl von Schutzparametern und -funktionen bieten. Schutzsysteme können helfen, reichen aber alleine nicht aus!
Entdecken Sie mit jüngeren Kindern die Welt des Internets gemeinsam. Hier bieten spezielle Kindersuchmaschinen und -portale einen guten Ausgangspunkt. Generell sollten jüngere Kinder nicht alleine surfen.
Stellen Sie Regeln auf: Zusammen mit Ihren Kindern sollten Sie eine Liste von Websites festlegen, die für Ihre Kinder geeignet sind (z.B. als Lesezeichen im Browser fixierbar).
Legen Sie Grenzen fest: Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind ein „Online-Abkommen“ über die Dauer der Nutzung.
Kinder nutzen den Computer auch außerhalb der Familie, in der Schule, bei Freunden etc.: Zeigen Sie Interesse und informieren Sie sich darüber, welche Anwendungen, Internetseiten etc. Ihr Kind gerne nutzt und kommen Sie mit ihm darüber ins Gespräch.
Besprechen Sie mit den Kindern die Hintergründe der verschiedenen Gefahrenaspekte, auch über die Gefahr exzessiver Internetnutzung.
Seien Sie Vorbild und nutzen Sie selbst das Internet gezielt und unter Beachtung entsprechender Sicherheitsaspekte.
Melden Sie Seiten mit fragwürdigen oder verbotenen Inhalten bei einer der genannten Institutionen unter „Hilfe finden – Organisationen in Deutschland“.
Beobachten Sie ihr Kind genau und wenden Sie sich bei Anzeichen von suchtähnlichem Verhalten in der Onlinenutzung an geeignete Institutionen, wie sie z.B. unter „Hilfe finden – Organisationen in Deutschland“ zu finden sind.
Zur möglichen Hilfestellung bei der Beobachtung sind einige Kriterien der Onlinesucht nach Young (1996) und Beard (2001) aufgelistet:
Ihr Kind beschäftigt sich ständig gedanklich mit verschiedenen Internetaktivitäten.
Es erfolgt eine zwangsläufige Ausdehnung der im Internet verbrachten Zeiträume, um noch eine Befriedigung zu erlangen.
Sie oder Ihr Kind selbst versuchen erfolglos den Internetgebrauch zu kontrollieren, einzuschränken oder zu stoppen.
Ihr Kind ist ruhelos, launenhaft, depressiv oder reizbar, wenn versucht wird, den Internetgebrauch zu reduzieren oder zu stoppen.
Ihr Kind hat längere Aufenthaltszeiten im Internet als ursprünglich intendiert.
Es erfolgt ein Belügen von Familienmitgliedern etc., um das Ausmaß und die Verstrickung mit dem Internet zu verbergen.
Der Internetgebrauch wird als ein Weg gesehen, um Problemen auszuweichen.
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