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Weiterführende Quellen
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Jugendschutz bei der Deutschen Telekom Jugendschutz bei Google - Unterstützung von FragFINN Sicherheit macht Schule - Jugendschutz bei Microsoft Jugendschutz bei O2 Jugendschutz bei VodafoneKommunikation mit Handy und Messenger
Die Vielfalt medialer Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten wird insbesondere von Jugendlichen intensiv genutzt. Die Kommunikation mit Handy, Messenger oder in Online-Communities hat eine gemeinschafts-bildende und identitätsstiftende Funktion. Jedoch werden Wirkungsweise und mögliche Folgen der Medienkommunikation zu wenig beobachtet und reflektiert.
Stets mit Handy, chattend oder in Online-Communities anzutreffen: Befragt man Erwachsene über das Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen, zeigen sich viele beunruhigt, auch aufgrund des großen Zeitbudgets des Medienkonsums. Jedoch bieten Medien Informations- und Kommunikations-möglichkeiten, die insbesondere für Jugendliche in Zeiten zunehmender Individualisierung und der Abnahme traditioneller Gemeinschaften wie Familie identitätsstiftend und gemeinschaftsbildend wirken.
Die neuen Wege der Kommunikation eröffnen eine andere Qualität in der Art und Weise, wie Sozialkontakte organisiert und persönliche Informationen übermittelt werden können. Problematisch ist es, wenn Erwachsenen diese Welt verschlossen bleibt und sich damit kritische Aspekte der Medienkommunikation der Reflexion und Kontrolle entziehen.
Nutzung der Medienvielfalt
Im jugendlichen Alltag sind Computer und Fernseher, aber auch Handy und Internet fest integriert. Insbesondere das Handy ist aus der täglichen Mediennutzung nicht mehr wegzudenken.
Quelle: mpfs/JIM-Studie 2008
Technische Konvergenz von Endgeräten
Die optimale Ausstattung mit verschiedenen Medien ist Kennzeichen des jugendlichen Alltags. Es besteht nahezu Vollversorgung im Besitz von Handy, Computer oder Internetzugang. In diesem Zusammenhang eröffnet insbesondere die Medienkonvergenz, d.h. das Zusammenwachsen verschiedener Einzelmedien zu einem Ausgabegerät, neue Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten, die von Heranwachsenden selbstverständlich in den Alltag integriert werden. Die Medienkonvergenz bietet für Jugendliche einen Mehrwert in Form von zusätzlichen Kommunikations- und Handlungsoptionen.
Multifunktionale Wege der Kommunikation
So stellt bspw. das Handy, das die höchste Alltagsrelevanz bei Jugendlichen aufweist, eine multifunktionale Plattform dar, die es neben telefonieren ermöglicht, Musik zu hören, zu fotografieren, zu spielen oder Musik und Bilder auszutauschen. Mit zunehmendem Alter der Heranwachsenden und der wachsenden Bedeutung von Identitätsbildung und Peer-Group, nimmt die Kommunikation und Organisation des sozialen Netzwerks mittels Handy und Internet zu. Die mediale Kommunikation erfolgt nun habitualisiert und zumeist über Instant Messenger, (öffentliche) Chats oder Online-Communities. Letztere verschaffen dem durch „user generate content“ gekennzeichneten Web 2.0 seine Relevanz.
Kritische Mediennutzung ist gefragt!
Dieser von Heranwachsenden selbstverständlichen Nutzung der konvergenten Medienwelt und der damit einhergehenden Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten stehen Erwachsene zumeist skeptisch gegenüber. Denn die Kenntnis und der Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten ist oftmals gering. Gleichzeitig ist es durch eine individualisierte Medienkommunikation erschwert, die Übersicht zu behalten, um bei problematischem Nutzungsverhalten oder problematischen Inhalten eingreifen zu können.
Hier liegt aus medienpädagogischer Sicht die Herausforderung. Denn obwohl Kinder und Jugendliche in die Vielfalt medialer Kommunikationsmöglichkeiten hineinwachsen und deren Chancen und Möglichkeiten nutzen, sollten sie begleitet werden, um sie zu einer kritischen und kreativen Mediennutzung zu befähigen. So ist die gemeinsame Reflexion problematischer Aspekte der Mediennutzung wesentlich. Diese problematischen Aspekte sind bspw. das Tauschen von gewalthaltigen oder pornografischen Bildern per Handy, das inadäquate Verhalten in Chatrooms und Communities bis hin zu verschiedenen Formen des Mobbings im virtuellen Raum.
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