Kommunikation

Die Kommunikation mittels Smartphone und Internet ist längst eine Selbstverständlichkeit. Mit der verstärkten medialen Kommunikation treten jedoch auch Probleme wie Cyber-Bullying und Cyber-Mobbing auf. Und natürlich stellt sich die Frage nach dem Umgang mit jugendgefährdenden Inhalten.
Der Informationsaustausch und die Kommunikation mit neuen Medien werden von vielen Kindern und Jugendlichen als Bereicherung erfahren. Die interaktiven Medien bieten ihnen zahlreiche positive und kreative Möglichkeiten und eine neue Form der Gemeinschaftserfahrung. Doch gibt es auch viele missbräuchliche Anwendungen. Das Risiko steigt, wenn die Eltern sich selbst mit den Medien und den möglichen Gefahren nicht auskennen und so die Mediennutzung kaum kontrollieren können.
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Die Medienkommunikation von Kindern und Jugendlichen wird oft zu wenig beobachtet und zu selten in kritischen Gesprächen reflektiert, was eine missbräuchliche Nutzung begünstigt. Durch die neuen Medien sind Zugang und Austausch von gewalthaltigen und pornografischen Inhalten sehr einfach. Hier ist auch die Schule gefordert, das Problem aufzugreifen und im Unterricht kenntnisreich zu thematisieren.

Obwohl die meisten Kinder und Jugendlichen vor allem positive Erfahrungen mit der Nutzung neuer Medien machen, kann jeder Einzelne auch selbst zum Ziel von medialen Angriffen werden: Vielfach werden schon Schulkinder von Mitschülern mithilfe der neuen Medien tyrannisiert oder gezielt virtuell schikaniert (wofür die Begriffe Cyber-Bullying auf der Täterseite beziehungsweise Cyber-Mobbing auf der Opferseite verwendet werden). Mobbing ist für die Betroffenen sehr quälend und demütigend. Deshalb geht es darum, die Kinder und Jugendlichen, auch unter ethisch-moralischen Gesichtspunkten zu sensibilisieren und ihr Unrechtsbewusstsein zu schärfen, damit sie weder zum Täter noch zum Opfer solcher Attacken werden.