Technologie im Klassenzimmer

Die Entwicklungen im Bereich der neuen Medien wirken sich nicht nur im Alltag aus, sondern verändern auch die Schule und den Unterricht. Als zukunftsweisende Technologien gelten beispielsweise das Cloud Computing, der mediengestützte Unterricht und das ePortfolio.
Der souveräne Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien und den neuen Medien ist für Kinder und Jugendliche zu einer Schlüsselqualifikation geworden. Denn längst hat sich auch die Arbeitswelt verändert. Die Aufgabe besteht also darin, die Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der Informationsgesellschaft vorzubereiten. Schulen und Lehrkräfte sind deshalb aufgefordert, die entsprechenden Lehr- und Lernkonzepte bereitzustellen – was keine einfache Aufgabe ist, da heute nicht endgültig feststeht, welche modernen Lehrmittel sich im Schulalltag durchsetzen werden.
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Das Cloud Computing zählt zu jenen Technologien, die auch für den Einsatz an Schulen Vorteile mit sich bringen. Der wesentliche Vorteil ist, dass die Software nicht mehr auf lokalen Festplatten gespeichert, sondern direkt über den Internetbrowser aufgerufen und angewendet werden kann. Das vereinfacht die Handhabung gerade mit den vielen Nutzern an einer Schule erheblich, da Software-Aktualisierungen und -Wartung quasi nicht mehr erforderlich sind.

Dass die Nutzung neuer Medien an Schulen weiter zunehmen wird, gilt als sicher. Schon heute nutzen 96 Prozent der in der „Teachtoday“-Studie befragten Lehrkräfte digitale Technik im Unterricht. Digitale Medien werden also bald ein fester Bestandteil des Schulalltags sein.

Ebenfalls sehr interessant für die schulische Anwendung und bereits verbreitet sind ePortfolios. Hierbei handelt es sich um eine digitale Sammelmappe, die aus Text-, Bild-, Ton-, Grafik- und Videodateien bestehen kann. In der Schule eignet sich ein ePortfolio vor allem, um das selbstorganisierte Lernen zu fördern. Die Inhalte sind für die Schülerinnen und Schüler dabei über den jeweiligen Unterricht hinaus nutzbar.