Bildungszahl der Woche

Bildungszahl 17.02.2017
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22 Prozent aller Mädchen glauben, dass sie in MINT-Fächern niemals so gut sein werden wie Jungs.

Das Interesse an technischen Schulfächern ist bei Mädchen und jungen Frauen im Altern von 11 bis 16 Jahren am stärksten ausgeprägt - und sinkt danach rapide ab. Das geringe Interesse an Mathematik, Informatik oder Technik ist laut einer aktuellen Studie auf vier zentrale Faktoren zurückzuführen: So sinkt das Interesse von jungen Frauen an technischen Fächern deutlich durch das Fehlen weiblicher Vorbilder, mangelnde Praxiserfahrungen, Ungleichbehandlung im Arbeitsmarkt sowie fehlender Kenntnisse über Anwendungsgebiete im echten Leben.

So denken etwa knapp 55 Prozent der für die Studie Befragten, dass die Mehrheit der MINT-Lehrer männlich ist. 53 Prozent geben an, zuerst an einen Mann zu denken, wenn sie sich einen Wissenschaftler vorstellen. Die Befragung zeigt aber auch, dass die Mädchen den Aspekt der Kreativität schätzen, der in den MINT-Fächern durchaus gegeben ist. So bewerten sie die Möglichkeit, Dinge selber zu entdecken und zu erforschen, als reizvoll und sehen in den MINT-Fächern eine Bedeutung für die Lösung konkreter Probleme der Menschheit – etwa in der Krebsforschung oder beim Klimawandel.

Die Studie „The When & Why of STEM Gender Gap“ wurde von KRC Research im Auftrag von Microsoft durchgeführt. Europaweit wurden Mädchen und junge Frauen aus zwölf europäischen Ländern qualitativ und quantitativ befragt. In Deutschland nahmen insgesamt 1000 Mädchen und junge Frauen zwischen 11 und 30 Jahren an der Befragung teil.

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