Nützliche Hinweise
Weiterführende Quellen
Safer Internet Programm der EU EU Kids Online InSafe KlicksafeZusätzliche Quellen
Jugendschutz bei der Deutschen Telekom Jugendschutz bei Google - Unterstützung von FragFINN Sicherheit macht Schule - Jugendschutz bei Microsoft Jugendschutz bei O2 Jugendschutz bei VodafoneInhalte prüfen / Grenzen setzen
Im Zuge der Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) wird zumeist das Internet in den Mittelpunkt gerückt. Dessen Verfügbarkeit ist auch in Schule und Haushalten mit Kindern in den letzten Jahren stets gestiegen. Damit stellt sich die Notwendigkeit, sowohl die Chancen der Internetnutzung als auch die Risiken zu kennen und einzuschätzen.
Die Verbreitung von IKT, sprich Technologien mit denen Daten verarbeitet, gespeichert und ausgetauscht werden können, hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Insbesondere das Internet wird verstärkt in den Alltag integriert. Zwar gibt es nach wie vor Unterschiede in der Internetnutzung nach Alter und Bildung; Diese nehmen laut (N)Onliner Atlas 2009 jedoch kontinuierlich ab.
Demnach nutzen insbesondere Schüler/-innen das Internet. Sie bilden die Generation, der ein Alltag ohne das Netz nahezu unbekannt ist. Auf der anderen Seite zählt die kompetente Onlinenutzung inzwischen als Voraussetzung für Chancengleichheit im Beruf und Alltagsleben. Kompetente Nutzung schließt ein, die Potenziale dieser Technologie für Schule, Beruf und Alltag gezielt zu nutzen, aber auch die Risiken zu kennen. Denn diese sind oftmals nur einen Mausklick entfernt.
Internetnutzung
Der Einfluss der Bildung auf die Internetnutzung nimmt kontinuierlich ab. Während bei denjenigen mit hoher formaler Bildung nahezu alle als Onliner gelten können, nimmt die Zahl der Onliner mit einfachem Bildungshintergrund stark zu.
Quelle: Initiative D21 - (N)Onliner Atlas 2009
Chancen der digitalen Welt
Ob auf stationären und tragbaren Computern, auf mobilen Endgeräten oder auf Spielkonsolen und TV-Geräten: Das Internet ist allgegenwärtig. Als ein Konvergenz- und Verbundmedium bietet es vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für unterschiedliche Zwecke: Zur Kommunikation(saufnahme), Information, Unterhaltung, zum Datentransfer. Das Netzwerk überwindet nationale Grenzen, ist unabhängig von Zeit und Raum.
Insbesondere Kinder und Jugendliche nutzen das Internet nicht nur zur Kommunikation (von Chats über Messenger bis E-Mail), Selbstdarstellung (von der eigenen Homepage bis zu Online-Communities) oder zum Spielen. Im Vordergrund steht auch die Nutzung des Internets als Bildungsinstrument in Form einer unendlichen Bibliothek, in der gezielt Informationen für Schule und Freizeit gesucht werden.
Risiken der digitalen Welt
Hierbei stellt sich die Herausforderung schnell zu erkennen, welche Informationen notwendig sind und wie verlässlich die Quelle einer Information ist, um sich nicht im „Cyberspace“ zu verlieren. Denn bei allen Potenzialen, die das Internet bietet, sind die Risiken der Internetnutzung nicht zu vernachlässigen. Speziell für junge Menschen lauern Gefahren, deren Ausmaße nicht immer bekannt sind. Via Internet können Belästigungen, Datenmissbrauch oder die Verletzung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten erfolgen.
Darüber hinaus sind im Internet durch die weltweite Einspeisung von Inhalten kommerzieller und privater Anbieter eine Vielzahl an für Kinder ungeeigneten Inhalten vorzufinden. Oftmals nutzen Anbieter die Tatsache aus, dass vor allem jüngere Kinder durch einfaches Ausprobieren Informationen suchen (KIM Studie 2008) – schon bei einfachen Buchstabendrehern können sie so auf pornografische oder gewalthaltige Seiten gelenkt werden. Die Kontrolle solcher Angebote ist nicht leicht. Denn im Gegensatz zum globalen Netzwerk macht der deutsche Jugendschutz vor nationalen oder zumindest europäischen Grenzen Halt.
Wissen schützt!
Deshalb ist der kompetente und kontrollierte Umgang mit dem Medium sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Eltern und Lehrkräfte bedeutsam. Mögliche Risiken erkennen, alternative kindgerechte Seiten aufzeigen, technische Möglichkeiten einer geschützten Umgebung (Jugendschutzsysteme) einrichten sowie Grenzen der Nutzung zu setzen, gehören zur Medienkompetenz dazu. Hier können Lehrerkräfte durch gezielte medienpädagogische Arbeit mit den Schülern/-innen aber auch durch Elternarbeit entscheidende Aufklärungsarbeit leisten und unterstützend wirken.
Weiterführende Informationen
- Sicher im Netz
- Sicherheit macht Schule
- Klicksafe
- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
- Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)
- Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM)
- Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) e.V.
- Jugendschutz.net
- Internauten
- Klicktipps
- FragFINN
- Blindekuh
- Kinder-Messenger
- Kindersache
- Internet-ABC
- Seitenstark
Video zum Thema
YouTube-Kanal TeachtodayUnterrichtsmaterialien
Hier finden Sie eine Vielzahl an Materialien und Unterrichtsideen der Netzwerkpartner rund um das Thema Potenzial und Risiko.