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Hilfe finden - Organisationen

Informations- und Kommunikationstechnologien und insbesondere das Internet haben in den letzten Jahren sowohl in ihrer Verbreitung als auch in ihrer Nutzung einen deutlichen Zuwachs erfahren.

Bei allen Potenzialen, die bspw. das Internet für Kinder und Jugendliche bietet, sind die negativen Aspekte bei der heutigen Nutzung einzubeziehen. Dies können sowohl jugendgefährdende Inhalte sein, auf die Kinder und Jugendliche im Internet stoßen als auch eine exzessive Verwendung des Internets, die Anzeichen der Sucht trägt.

Hier ist für Eltern und Schule oftmals guter Rat gefragt, den man bei folgenden Organisationen einholen kann. Organisationen des Jugendmedienschutzes in Deutschland:

Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)

Die KJM ist für den Jugendschutz und den Schutz der Menschenwürde im privaten Rundfunk und in den Telemedien (elektronische Informations- und Kommunikationsdienste) zuständig. Als Organ der Landesmedienanstalten ist die KJM zentrale Aufsichtsstelle über die Einhaltung der Bestimmungen im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV). Hierzu gehört die Rundfunk- und die Internetaufsicht sowie die Anerkennung der Einrichtungen der Freiwilligen Selbstkontrolle.

www.kjm-online.de

jugendschutz.net

jugendschutz.net unterstützt die KJM bei der Einhaltung der Bestimmungen des JMStV bei Telemedien, indem die Angebote der Telemedien überprüft werden, gegebenenfalls die verantwortlichen Anbieter auf mögliche Verstöße hingewiesen werden oder die Anbieter zur freiwillige Herausnahme oder Veränderung der Inhalte aufgefordert werden. Zudem können Eltern, Pädagogen auf jugendschutz.net Hinweise auf Verstöße gegen Jugendschutzbestimmungen geben.

www.jugendschutz.net

Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM)

Die FSM ist ein Verein, der 1997 von zahlreichen Verbänden und Unternehmen der Online-Wirtschaft gegründet wurde, um illegalen, jugendgefährdenden und entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalten in Online-Medien entgegenzutreten. Sie berät bei Fragen zum Jugendmedienschutz und betreibt eine Beschwerdestelle. Zudem wird vor dem Hintergrund der Medienkonvergenz, die ermöglicht, gleiche Inhalte über verschiedene Vertriebskanäle abzurufen, eine enge fachliche Kooperation mit der FSF (Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen) vorangetrieben.

www.fsm.de www.fsf.de

Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BpjM)

Die BpjM ist als Bundesoberbehörde für die Indizierung der Inhalte von Träger- (beispielsweise CD oder DVD) und Telemedien verantwortlich, die entwicklungsbeeinträchtigend für Kinder und Jugendliche sein können. Auf Antrag von Jugendbehörden und der KJM oder von anerkannten Trägern der freien Jugendhilfe entscheidet die BpjM über die Jugendgefährdung von Inhalten der Träger- und Telemedien. Diese werden indiziert, indem sie in die Liste der jugendgefährdenden Medien aufgenommen werden und somit bestimmten Vertriebs-, Verbreitungs- und Werbebeschränkungen unterliegen und nur noch Erwachsenen zugänglich gemacht werden.

www.bundespruefstelle.de

klicksafe

Die Initiative für mehr Sicherheit im Netz setzt seit 2004 in Deutschland den Auftrag der Europäischen Kommission um, Internetnutzern die kompetente und kritische Nutzung von Internet und Neuen Medien zu vermitteln und ein Bewusstsein für problematische Bereiche dieser Angebote zu schaffen.

www.klicksafe.de

Weiterführende Informationen

Helden im Netz – ein Theaterstück über Computersucht und Identitätssuche. Die Gruppe der wilden Bühne aus Bremen tourt durch eine Vielzahl an Schulen in Deutschland.

Unterrichtsmaterialien

Hier finden Sie eine Vielzahl an Materialien und Unterrichtsideen der Netzwerkpartner rund um das Thema Potenzial und Risiko.