Nützliche Hinweise
Weiterführende Quellen
Safer Internet Programm der EU EU Kids Online InSafe KlicksafeZusätzliche Quellen
Jugendschutz bei der Deutschen Telekom Jugendschutz bei Google - Unterstützung von FragFINN Sicherheit macht Schule - Jugendschutz bei Microsoft Jugendschutz bei O2 Jugendschutz bei VodafoneLexikon
A
Mit dieser Technologie von Microsoft können kleine Windows-Programme (so genannte ActiveX-Steuerelemente) von einer Internetseite auf den PC heruntergeladen und hier lokal gestartet werden. Auf diese Weise lassen sich Webseiten mit interaktiven Inhalten versehen und komfortabler gestalten. Bei der Installation eines ActiveX-Steuerelements sollten Sie nur zustimmen, wenn Sie dem Herausgeber (er wird in einem kleinen Fenster angezeigt) vertrauen. Durch Anklicken der Informationsleiste wird das ActiveX-Steuerelement dann auf Ihrem PC installiert und ausgeführt. Außerdem erscheint in der Informationsleiste ein Hinweis, wenn eine Website ein ActiveX-Steuerelement auf eine nicht vorgesehene Weise zu verwenden versucht.
So heißt der Verwalter eines Computers oder eines LAN (Local Area Network). Ein Administrator kann auf dem Computer unter anderem Anwendungsprogramme installieren oder systemnahe Einstellungen vornehmen. Des Weiteren erteilt der Administrator weiteren Benutzern die Erlaubnis, den Computer zu nutzen, und richtet ihnen den Zugang ein.
Die allgemeinen Geschäftsbedingungen sind eine Reihe von Regeln, die von zahlreichen Transitnetzen festgelegt werden, um einzuschränken, auf welche Weise das Netzwerk eingesetzt werden kann. Allgemeine Geschäftsbedingungen werden von Unternehmen mit einer breiten Benutzerbasis und zahlreichen Computern angewandt, um festzulegen, welche Einsätze des Computers erlaubt und welche nicht erlaubt sind. Bei den meisten Dienstleistungsanbietern im Internet bilden die allgemeinen Nutzungsbedingungen einen Teil der grundlegenden Bestimmungen.
Sie machen Webseiten ansprechender, beispielsweise mit aufklappenden Menüs, die den Komfort erhöhen. Aktive Inhalte werden durch Techniken wie ActiveX oder Skripte realisiert. In manchen Fällen können aktive Inhalte zu Sicherheitsproblemen führen. Darüber hinaus können Sie in den Webbrowser-Einstellungen die Anzeige aktiver Inhalte ausschalten.
Unter einer algorithmischen Suche versteht man eine Reihe von Regeln, die in der Datenbank einer Suchmaschine angewandt werden, um die Reihenfolge der Websites in den Suchresultaten zu bestimmen.
Ein Anhang ist eine Datei, die in einer E-Mail mitgeschickt wird. Es kann sich hierbei um jede Art Softwaredatei handeln, die vom Empfänger geöffnet werden kann, falls sein Computer über die zum Öffnen der Datei nötige Software verfügt.
Ein Antivirus-Programm spürt Viren in Computern und Netzwerken auf und wird normalerweise beim Hochfahren (Booten) des Rechners gestartet. Programme, Dokumente und andere Dateien prüft das Antivirus-Programm vor dem Öffnen auf Schädlinge. Dazu stützt sich das Antivirus-Programm auf die vom jeweiligen Hersteller bereitgestellten Virensignaturen, die Sammlung von Informationen über bereits bekannte Viren. Die Virensignaturen des Antivirus-Programms müssen regelmäßig aktualisiert werden, da neu auftretende Viren sonst meist nicht richtig erkannt werden können.
Die globale Internetdienstleistungs- und Medienfirma AOL (auch "AOL" genannt) ist vor allem bekannt durch ihre Online-Software-Suite.
Verschlüsselungsverfahren, das mit verschiedenen Schlüsseln zur Ver- und Entschlüsselung arbeitet. Hierbei ist es möglich, den geheimen Entschlüsselungsschlüssel sicher auf einer Chipkarte zu speichern.
Unter Authentifizierung versteht man die Feststellung der Identität einer Person, um den Zugang zu technischen Systemen zu kontrollieren. Außerdem wird die Prüfung der Authentizität von elektronischen Dokumenten als Authentifizierung bezeichnet.
Eine Nachricht ist authentisch, wenn ihr Ursprung unzweifelhaft ist. Die üblichen E-Mail-Systeme können nicht sicherstellen, dass die Absenderangabe im Kopf der Nachricht dem tatsächlichen Absender entspricht. Durch die Verwendung von digitalen Signaturen und Zertifikaten kann dies aber garantiert werden. Die Signatur einer Nachricht ist fest gekoppelt an den Nachrichteninhalt; jede Veränderung daran würde daher bemerkt werden.
Bedeutet, dass das Computer-Betriebssystem bereits vorhandene Software automatisch aktualisiert. Individuelle Einstellungen für diese Funktion sind möglich, in erster Linie wann der PC nach neuen Updates Ausschau halten und ob er sie nur herunterladen, nicht aber automatisch installieren soll.
B
Englischer Begriff für eine Hintertür, die in ein Programm eingebaut ist und die der Anwender unbemerkt verwenden kann, um Zugang zum Computer zu erlangen oder Daten per Internet zu versenden.
Im Software Design wird der direkt mit dem Benutzer in Kontakt stehende Teil des Softwaresystems als Frontend bezeichnet, während das Backend die Ausgaben des Frontends verarbeitet.
Bebo ist ein soziales Netzwerk, in denen Mitglieder mit Freunden in Kontakt bleiben, Fotos austauschen, neue Interessen entdecken oder einfach nur "abhängen" können.
Auch Certification Authority, CA oder Trustcenter genannt. Eine Organisation, die die Bindung eines Public Keys an einen Benutzer herstellt und in Form eines Zertifikates mit der eigenen digitalen Signatur beglaubigt. Sie kann sowohl eine spezielle Firma darstellen (z. B. VeriSign) oder eine Institution innerhalb einer Firma, die einen eigenen Server dafür installiert hat (Beispiel hierfür ist der Microsoft Certificate Server). Die Aufgabe einer Beglaubigungsinstitution ist, digitale Zertifikate auszugeben und eingehende zu überprüfen. Sie ist dabei für die Bereitstellung und Zuweisung eindeutiger Zeichenketten verantwortlich. Diese Zeichenketten stellen die "Schlüssel" dar, die in digitalen Zertifikaten zur Authentifizierung sowie zur Verschlüsselung und Entschlüsselung sensitiver oder vertraulicher Daten dienen.
Nutzer einer bestimmten Software oder eines bestimmten Systems (Firmen-Netzwerk, Internet-Shop etc.). Häufig lassen sich unterschiedlichen Benutzern bzw. Kategorien von Benutzern (Administratoren, Gästen etc.) unterschiedliche Berechtigungen zuweisen. Um sich bei einem bestimmten System als Benutzer zu legitimieren, ist neben dem Namen des Benutzers in der Regel auch ein Kennwort anzugeben.
Jeder Anwender, der den PC nutzen möchte, kann ein eigenes Benutzerkonto bekommen. Jedes Benutzerkonto regelt die Verwendung des Computers. Unterschiedliche Berechtigungen sind möglich, nicht jeder Nutzer muss Programme installieren, Drucker verwalten oder systemnahe Einstellungen für den Internetzugriff vornehmen können. Gleichzeitig verhindern diese Berechtigungen, dass herkömmliche Benutzer Veränderungen an Dateien oder Einstellungen vornehmen, die die Stabilität des Computers beeinträchtigen.
Unter einem Benutzernamen versteht man einen Namen, der einem Benutzer den Zugang zu einem Computersystem oder Online-Dienst ermöglicht.
Das Betriebssystem ist die grundlegende Software für den Computer und entscheidet maßgeblich darüber, wie und mit welchem Komfort der Computer ausgestattet ist. Das Betriebssystem wird nach dem Einschalten des Computers geladen und schafft die Umgebung, in der Programme wie Textverarbeitung, Bildbearbeitung etc. laufen. Treiber ermöglichen es dem Betriebssystem, Hardwaregeräte wie zum Beispiel Drucker, Maus oder Webcam erkennen und sowohl dem Benutzer als auch Programmen zur Verfügung zu stellen. Bekannte Betriebssysteme sind zum Beispiel Microsoft Windows XP oder Linux.
Internet-Auktionshäuser, Preisvergleichsseiten und Shopping-Portale unterhalten häufig ein Bewertungssystem, das dazu dient, Auskunft über die Zuverlässigkeit von Verkäufern zu geben. Trotz der guten Idee, die dahinter steckt, sind solche Bewertungssysteme nicht vor Manipulationen gefeit: Mancher Online-Betrüger wickelt zum Beispiel die ersten, meist nur kleineren Bestellungen zufrieden stellend ab, um auf diese Weise viele positive Bewertungen zu erhalten und so das Vertrauen von Kunden für teurere Waren zu ergaunern.
Ein Block im Internet ist eine technische Maßnahme um den Zugang zu Informationen oder Ressourcen einzuschränken. Der Zugang von Nutzern kann geblockt werden, damit sie keine Inhalte veröffentlichen oder nicht mit anderen Nutzern kommunizieren.
Blog ist die Abkürzung für Weblog. Ein Weblog ist ein Tagebuch (oder ein Informationsblatt), das häufig auf den neuesten Stand gebracht wird und für den allgemeinen öffentlichen Gebrauch bestimmt ist.
Unter Bloggen versteht man das regelmäßige Schreiben oder Hinzufügen von Inhalten in einen Blog.
Bluejacking bezeichnet das Senden unaufgeforderter Nachrichten über Bluetooth an bluetoothfähige Geräte.
Diese Kurzstrecken-Funktechnologie ist für die Sprach- und Datenkommunikation gedacht. Mobile Geräte wie zum Beispiel Handys können kabellos per Bluetooth untereinander oder mit anderen Rechnern, die mit einem Bluetooth-Adapter ausgestattet sind, kommunizieren und Daten austauschen. Informationen über Geräte, die Bluetooth unterstützen, sind unter anderem auf der offiziellen Bluetooth-Info-Website zu finden.
Hierbei werden Computer zunächst mit einem entsprechend präparierten Trojaner infiziert, der sich beispielsweise als E-Mail-Anhang verbreitet. Bei Bedarf kann der Angreifer diese Computer dann wie Roboter (daher der Name) per Internet aktivieren und als "Zombie-PCs" zu einem Bot-Netz zusammenschalten, um beispielsweise die Website eines Unternehmens zu attackieren. Bot-Netze lassen sich vom Angreifer gezielt fernsteuern, während die Benutzer der Zombie-PCs völlig ahnungslos sind, dass Ihr Computer für kriminelle Machenschaften missbraucht wird. Bot-Netze können nicht nur als Viren- und Wurm-Schleuder oder zur Verbreitung von E-Mails mit anstößigen Inhalten dienen, sondern werden Insidern zufolge immer wieder auch zur Erpressung von Unternehmen vermietet.
Ein Netzsystem, das wesentlich höhere Übertragungsleistungen bietet als derzeitige Telefonleitungen. Ein Breitband-Internetzugang beschleunigt das Surfen, Online-Spielen und Herunterladen digitaler Inhalte (z.B. Musik, Filme) um ein Vielfaches.
Eine Bridge CA erlaubt den organisationsübergreifenden Austausch von Informationen zu vertrauenswürdigen Signatur- und Verschlüsselungszertifikaten auch über verschiedene Root-CAs hinweg.
Ein Browser ist ein Programm, das Benutzern ermöglicht, Material im World Wide Web zu suchen, zu betrachten und anzuwenden. Netscape Navigator, Microsoft Internet Explorer und Mozilla Firefox sind zum Beispiel beliebte Browser.
C
Der Cache speichert Daten in einem internen Puffer, um künftig schneller darauf zugreifen zu können. Viele Webbrowser arbeiten mit einem Cache. Dort können zum Beispiel Bilder einer Webseite abgelegt werden, so dass sie beim erneuten Besuch der Webseite nicht noch einmal per Internet geladen werden müssen, sondern direkt von der Festplatte des Computers abrufbar sind und somit schneller zur Verfügung stehen.
Common Criteria. Internationaler Standard zur Prüfung und Bewertung der Sicherheit von Informationstechnik. Die Common Criteria wurden als ISO-Standard 15408 veröffentlicht. Sie sind eine Weiterentwicklung der ITSEC.
Das Central Equipment Identity Register (Zentrales Gerätenummern-Register) ist eine Datenbank auf der IMEI-Nummern (Seriennummern) von Handys in eine Schwarze Liste eingetragen werden. Wird die IMEI-Nummer eines Handys im CEIR aufgeführt, sollte es bei keinem Netzanbieter funktionieren.
Das Echtheitszertifikat (COA) liegt jedem Microsoft-Originalprodukt bei. Je nach Vertriebskanal (Einzelhandel, OEM oder System Builder) enthält das COA unterschiedliche Sicherheitsmerkmale. Diese können u. a. sein: ein Hologrammstreifen, ein farbreflektierender Streifen oder ein thermoempfindlicher Streifen.
Unter Chat versteht man die synchrone Kommunikation über das Internet durch schriftliche Nachrichten mit Hilfe von Chat- und Instant-Messaging-Anwendungen. Mehr Hinweise zum Thema Chat erhalten Sie unter der Rubrik „Privatsphäre im Messenger“.
Virtueller Raum, in dem ein Chat stattfindet. Mehr Hinweise zum Thema Chatraum erhalten Sie unter der Rubrik „Privatsphäre im Messenger".
So wird ein PC oder eine dort laufende Software bezeichnet, die in Verbindung mit einem Server die von diesem angebotenen Dienste in Anspruch nimmt abruft. Webbrowser und E-Mail-Programm sind zwei von vielen weiteren Beispielen für Clients: Während der Webbrowser Informationen von einem Webserver anfordert und sie darstellt, ruft das E-Mail-Programm elektronische Nachrichten von einem Mailserver ab bzw. überstellt sie ihm zum Versand.
Auch Personen-Zertifikate genannt. Zertifikate, die auf Anwenderseite auf einer Chipkarte, im Browser bzw. auf der Festplatte abgelegt sind. Sie dienen dazu, dass der Anwender sich bei Zugriff auf einen Web-Server ausweisen kann. Zusätzlich können mit Hilfe dieser Zertifikate E-Mails verschlüsselt und signiert werden.
Eine Community ist eine Gruppe von Personen, die sich über Kommunikationsmedien miteinander austauschen.
CD Zusammenstellung mehrerer, meist von verschiedenen Herstellern entwickelten, Softwareprogramme oder verschiedener Musikstücke. Vorsicht! Oft handelt es sich um Raubkopien.
Ein Content-Filter erkennt bestimmte Inhalte und filtert sie nach bestimmten Kriterien. Content-Filter werden beispielsweise bei der E-Mail-Kommunikation zur Blockade von Spam oder im Webbrowser eingesetzt, um die Anzeige anstößiger Inhalte zu unterdrücken.
So werden kleine Dateien bezeichnet, die der Identifikation des Benutzers auf einzelnen Webseiten dienen und normalerweise keinen Schaden anrichten. Werden Cookies sinnvoll eingesetzt, werden Sie beispielsweise beim nächsten Besuch der betreffenden Webseite persönlich begrüßt und müssen Angaben (Name, Adress- und Versanddaten etc.) nicht noch einmal eingeben. Cookies können aber auch, ähnlich wie Spyware, Informationen über ihr Surfverhalten speichern und weiterleiten.
Das Copyright ist ein legales Konzept, welches das Geistiges Eigentum des Urhebers schützt. Es wird meist in zwei Sparten aufgeteilt: Industrial property (Patente, Marken, Industriedesign, Herkunftsbezeichnungen) und Copyright (künstlerische Werke, Literatur, Musik, Architektur, Software) und durch das Symbol “©” dargestellt.
Ein Cracker ist, im Vergleich zum Hacker, die allgemein weniger bekannte, aber treffendere Bezeichnung für jemanden, der mittels umfangreicher technischer Sachkenntnis und in krimineller bzw. bösartiger Absicht in fremde IT-Systeme eindringt, sie für seine Zwecke manipuliert oder komplett lahm legt.
Cracks sind Programme, die den Kopierschutz einer Software knacken. Vorsicht! Keine Cracks kaufen oder Programme, die damit illegal verändert wurden.
Crawler sind Computerprogramme, die von Suchmaschinen eingesetzt werden, um das World Wide Web zu durchstreifen, Websites und Datenbanken zu durchsuchen und die Website-Datenbank der Suchmaschinen auf den neuesten Stand zu bringen. (Synonym für Spider)
Creative Commons Lizenzen sind Copyright-Lizenzen, die den Benutzern gewisse Rechte zusprechen, wie z.B. das Recht, ein urheberrechtlich geschütztes Werk kostenlos zu verteilen, wenn keine Änderungen daran vorgenommen wurden.
Als Cross-Zertifikat bezeichnet man ein Zertifikat, das zur Zertifizierung einer Instanz einer anderen Zertifizierungshierarchie verwendet wird.
Eine solche liegt vor, wenn sich zwei CAs gegenseitig anerkennen und dies durch gegenseitiges Ausstellen eines Zertifikates bestätigen.
D
Eine Datenbank ist ein System zur elektronischen Datenverwaltung. Die Informationen werden üblicherweise kategorisiert und in eine Datenbankstruktur eingegliedert.
Eine Datensicherung ermöglicht es, gelöschte Daten bei Bedarf schnell wieder herzustellen. Wenn beispielsweise die Festplatte Ihres Computers mit einem Defekt ausfällt, ein Schädling wichtige Dokumente auf Ihrer Festplatte manipuliert hat oder der PC gestohlen wird, können Sie Ihrer Daten wieder herstellen und Verluste vermeiden. Selbstverständlich lassen sich nur solche Daten wieder herstellen, die sie zuvor auch gesichert haben. Deshalb sollte die Datensicherung regelmäßig erfolgen.
Zur Förderung der Sicherheit privater und gewerblicher Computeranwender haben dreizehn Partner aus Unternehmen, Verbänden und Politik die Initiative Deutschland sicher im Netz ins Leben gerufen. Ziel ist es, Anwender vor Sicherheitsproblemen und Kriminalität im Internet zu schützen, zu einem bewussten Umgang mit Informationstechnologie zu motivieren und das Vertrauen in neue Technologien zu stärken.
Bezeichnung für die Übermittlung von Daten beispielsweise per Modem oder ISDN.
Einstellungen für die Datenfernübertragung. Hierzu gehört zum Beispiel die Rufnummer der Gegenstelle für die betreffende DFÜ-Verbindung.
So werden Netzwerkverbindungen bezeichnet, bei denen Informationen per Modem oder ISDN übertragen werden (im Gegensatz zu einer LAN-Verbindung, bei der die Übertragung von Informationen über einen Netzwerkadapter erfolgt). Mit einer DFÜ-Verbindung lassen sich zum Beispiel Verbindungen des Computers zu entfernten Systemen oder zum Einwahlknoten eines Internet-Service-Providers herstellen.
Dialer sind kleine Programme, die sich meist unbemerkt per E-Mail oder beim Besuch bestimmter Webseiten auf Ihren Rechner schleichen. Sie verändern Ihre DFÜ-Verbindung für den Internetzugang so, dass künftig ohne Ihr Wissen Internetverbindungen per Modem oder ISDN zu fremden Providern über teure 0900er-Nummern aufgebaut werden. Durch einen Dialerschutz können Sie dem vorbeugen. Anwender, die den Internetzugang per DSL erledigen, unterliegen keiner Dialergefahr (es sei denn, der Computer ist, etwa zum Faxversand, mit Modem oder ISDN-Adapter ausgestattet).
Ein solcher Mechanismus soll Sie gezielter davor schützen, einem Dialer zum Opfer zu fallen. Ein Dialerschutz lässt sich über entsprechende Software ("0190/0900-Softwarewarner") oder in Form eines kleinen Geräts ("Dialerblocker") realisieren, das zwischen Modem oder ISDN-Karte und Telefondose angeschlossen wird. Alternativ können Sie die 0900er-Rufnummerngasse in Ihrer Telefonanlage (falls Sie über eine solche verfügen) oder bei Ihrer Telefongesellschaft sperren lassen.
Elektronisches Vertriebssystem, das eine sichere Handhabung digitaler Inhalte ermöglichen soll. Nutzungsrechte für urheberrechtlich geschützte Inhalte (z. B. Musik, Filme, Software) werden vergeben und die unerlaubte Vervielfältigung verhindert. DRM ist die Voraussetzung für den digitalen Vertrieb von Medieninhalten, da dadurch individuelle Vergütungsmodelle, zum Beispiel Pay-per-View-Angebote, Online-Abonnements oder kostenpflichtige Downloads, erst möglich werden. Typische Einsatzgebiete sind bereits Musik-Portale.
Dieser elektronische Schlüssel ermöglicht die eindeutige Feststellung der Identität eines Nutzers im Internet. Mit einer digitalen Signatur erreichen Daten sicher und unverfälscht den Empfänger, da sofort erkennbar ist, wenn der Inhalt verändert wurde.
Ein digitales Zertifikat entspricht einer Identitätsbescheinigung, die von einer autorisierten Stelle (international anerkannter Herausgeber oder privates Unternehmen) ausgestellt wird. Ein digitales Zertifikat ist vergleichbar mit einem digitalen Ausweis. Ein digitales Zertifikat enthält Angaben beispielsweise über Inhaber, Zweck und Gültigkeitsdauer, einen oder mehrere öffentliche Schlüssel (siehe Öffentlicher Schlüssel) sowie eine Webadresse, die eine Prüfung des aktuellen Gültigkeitsstands erlaubt.
Der Deutsche Multimedia Verband vertritt die Interessen der Internet-, Multimedia- und Softwarebranche.
Ist bei der Firewall eines Routers ein Computer als DMZ eingetragen, werden aus dem Internet eintreffende Datenpakete ungeprüft an den betreffenden Computer weitergeleitet, ohne dass die Router-Firewall interveniert.
Diese Verweigerung eines Dienstes kann ein Bug oder die bewusste Provokation eines Online-Übeltäters verursachen. Mögliche Folge ist ein instabiles System.
Herunterladen von Daten, beispielsweise von einem Webserver im Internet auf den persönlichen Computer eines Benutzers.
Ein drahtloses Netzwerk ist ein Telekommunikationsnetzwerk, das drahtlose Verbindungen herstellt. Drahtlose Geräte bedienen sich Funkfrequenzen anstatt von Drähten, um Daten zwischen Geräten hin- und her zu senden, die an das gleiche Netzwerk angeschlossen sind.
Diese digitale Zugangstechnologie ermöglicht die Übertragung von Daten mit hoher Geschwindigkeit. DSL benutzt herkömmliche Telefonnetze, die mit zweiadrigem Kupferkabel arbeiten, und verwendet dort die hohen Frequenzbereiche zur Übertragung von Informationen. Diese Frequenzbereiche liegen oberhalb denen des analogen Telefonnetzes sowie des digitalen ISDN-Netzes und werden vom so genannten "DSL-Splitter" eigens herausgefiltert. Aus diesem Grund können DSL-Übertragungen vom bzw. ins Internet parallel zu einem Telefongespräch stattfinden. Da eine DSL-Leitung immer verbunden ist, ist (anders als beim Internetzugang per Modem oder ISDN) kein Wählvorgang mehr nötig, was den Verbindungsaufbau sehr beschleunigt.
E
Das Umsatzsteuergesetz (§ 14 UstG) verlangt die Unterzeichnung einer elektronischen Rechnung mit qualifizierter elektronischer Signatur. Dies gewährleistet die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit der Rechnungen. Nur dann ist man zum Vorsteuerabzug berechtigt. Der Versand elektronischer Rechnungen führt zu hohen Einsparungen durch den Wegfall von Rechnungsausdruck, -konfektionierung und -versand (inkl. Porto).
Kurzform für elektronische Post. Um E-Mails zu nutzen, muss eine E-Mail-Adresse existieren, die mit einem bestimmten E-Mail-Postfach assoziiert ist. E-Mails lassen sich mit einem E-Mail-Programm bearbeiten und über einen Mailserver empfangen und versenden.
Eine E-Mail-Adresse ist ein virtueller Standort, an den E-Mail-Nachrichten geschickt werden.
Der "Briefkasten", in dem sich E-Mails einfinden. Je nach E-Mail-Programm können Nachrichten für mehrere E-Mail-Adressen in einem Postfach eingehen. Das vereinfacht die Verwaltung von mehreren E-Mail-Adressen.
Programm, um eingehende E-Mails abzurufen und zu lesen sowie ausgehende E-Mails zu schreiben und zu versenden. Mit dem E-Mail-Programm werden im jeweiligen E-Mail-Postfach elektronische Nachrichten und Anhänge bearbeitet. Bekannte E-Mail-Programme sind das zu Windows XP gehörende "Outlook Express" sowie das im Microsoft Office-Paket enthaltene "Outlook", das auch Unternehmen häufig einsetzen. Viele Antivirus-Programme enthalten einen integrierten Spamschutz, der sich eingehender E-Mails annimmt und diese entweder als Spam markiert oder gleich verwirft.
Das Akronym ECPAT steht für "End Child Prostitution, Child Pornography and Trafficking of Children for Sexual Purposes". ECPAT ist ein Netzwerk von Organisationen und Einzelpersonen zum Schutz der Kinder gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung.
Mit EFS lassen sich sehr einfach einzelne Dateien und komplette Ordner verschlüsseln. Dies findet transparent im Hintergrund statt, ohne ein externes Programm starten zu müssen. Die Festlegung, welche Dateien oder Ordner verschlüsselt werden, kann mit wenigen Mausklicks auf Windows NT-basierten Betriebssystemen erfolgen.
Auch digitale Signatur genannt. Dient als "Unterschrift" in elektronischer Form unter ein Dokument. Identfiziert sowohl den Absender (Authentizität) als auch das unterzeichnete Dokument (Integrität). Weil digitale Signaturen vom jeweiligen Inhalt des Dokumentes abhängen, können sie nicht unbemerkt zwischen verschiedenen Dokumenten ausgetauscht werden. Analog dazu kann der Inhalt eines unterzeichneten Dokumentes nicht unbemerkt verändert werden.
Der Nutzer kann heute entscheiden, wann er wie unterhalten werden möchte. Via Internet kann er z. B. fernsehen, Radio oder Musik hören, via Fernseher z. B. Filme oder Musik bestellen. Das TV wird in Zukunft mehr und mehr zum virtuellen, digitalen Unterhaltungsmedium.
Verfahren, das Daten wieder lesbar macht, die zuvor einer Verschlüsselung unterzogen worden sind.
Die Elektronische Seriennummer (Electronic Serial Number - ESN) ist eine einmalige Nummer, um Mobilfunkgeräte zu identifizieren. Eine ESN hat eine Länge von 32 Bits.
Weit verbreitetes Netzwerksystem, über das sich Computer und andere Geräte mit entsprechendem Netzwerkanschluss per Kabel miteinander verbinden lassen. Ethernet gibt es in verschiedenen Ausprägungen und Geschwindigkeiten. Viele der heutigen PCs sind bereits standardmäßig mit einem Netzwerkadapter für Ethernet ausgestattet. Die kabellose Alternative dazu ist ein WLAN (Wireless LAN).
Der Lizenzvertrag End User License Agreement liegt jedem Microsoft-Produkt entweder in Papierform oder online auf der CD bei und regelt die Nutzungsrechte.
European Schoolnet (EUN) ist eine einzigartige gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft bestehend aus 28 Unterrichtsministerien in Europa, die Unterrichtsportale zum Lehren, Lernen und zur Zusammenarbeit anbietet und eine Vorreiterrolle spielt bei der Durchsetzung neuer Unterrichtsmodelle mit Hilfe moderner Technologien in den Schulen.
F
Facebook ist ein frei zugängliches soziales Netzwerk, das es Benutzern ermöglicht, einem oder mehreren sozialen Netzwerken beizutreten.
Frequently Asked Questions, kurz FAQ, englisch für häufig gestellte Fragen, sind eine Zusammenstellung von oft gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten zu einem bestimmten Thema.
Filesharing ist das Weitergeben von Dateien zwischen Computerbenutzern. Die meisten Benutzer, die sich des Filesharings bedienen, laden sowohl Dateien ins Internet hoch als auch herunter.
Ein Filesharingsystem ist ein „Umschlagplatz“ für Daten. Hier „tauschen“ Nutzer ihre Daten aus, in dem sie sie voneinander herunterladen. Der Begriff „Musiktauschbörse“ ist eigentlich falsch, weil es sich um ein Kopier-Netzwerk handelt. „Tauschen“ bedeutet „Austauschen“, d. h. man gibt eine Sache her, um eine andere dafür zu bekommen. Hier aber werden z. B. Musikaufnahmen zur Vervielfältigung angeboten. Der jeweilige Anbieter behält dabei seine Aufnahme.
Hierbei handelt es sich um ein Programm, das die Anzeige anstößiger Inhalte von Webseiten (Content-Filter) unterdrückt oder bei eingehenden E-Mails Spam aussortieren kann (Spam-Filter).
Eine Firewall ("Brandschutzmauer") verhindert die unkontrollierte Kommunikation mit Ihrem PC und arbeitet quasi als Türsteher für die so genannten Ports (spezielle Türen, über die Computer in Intranet und Internet den Informationsaustausch untereinander abwickeln). Handelt es sich um Daten, die Sie ausdrücklich angefordert haben, öffnet die Firewall die zugehörige Kommunikations-Türe, so dass Ihr PC mit der Gegenstelle im Internet Informationen austauschen kann. Andere Ports verschließt die Firewall, so dass der PC auf ungebetene Anfragen nicht mehr antwortet.
Eine Firewall kann in einem DSL-Router enthalten sein, der den Internetzugang für ein lokales Netzwerk bereitsstellt, oder per Software als Personal-Firewall auf jedem Computer aktiviert werden (eine Kombination beider Varianten ist ebenfalls möglich).
Flamen ist eine feindselige und beleidigende Interaktion zwischen Internetbenutzern. Es figuriert meistens im sozialen Zusammenhang eines Forums, eines Internet Relay Chats (IRC) oder sogar in E-Mails.
Flickr ist eine Plattform, die Benutzern Tools zum Austauschen von Fotos sowie einen Zugang zu einer Online-Community bietet.
Sie ist eindeutig einer bestimmten, identifizierbaren Person zugeordnet und wurde von einer vertrauenswürdigen Instanz ausgegeben. Diese Form der Signatur ist für viele Anwendungen ausreichend.
Ein Diskussions- oder Internetforum ist eine Webanwendung zum Führen von Gesprächen und Veröffentlichen nutzergenerierter Inhalte.
Urheberrechtlich geschützte Software, die für private Zwecke kostenlos kopiert, weitergegeben und benutzt werden darf.
Friendster ist ein soziales Netzwerk im Internet, das im asiatischen Raum sehr beliebt ist und auf den "Circle of Friends"- und "Web of Friends"-Techniken basiert.
Dieses Netzwerkprotokoll dient zur Übertragung von Dateien und ermöglicht dabei sowohl das Herunterladen (Download) als auch ein Heraufladen (Upload). FTPs werden auf einem FTP-Server vorgehalten und werden mit einem FTP-Client abgerufen. Mit Einschränkungen kann auch ein Webbrowser als FTP-Client agieren (in diesem Fall erscheint ein einleitendes ftp in der Adressleiste des Webbrowsers). Weitergehende Funktionen setzen jedoch den Einsatz eines speziellen FTP-Client-Programms voraus.
G
Eine Art der illegalen Vervielfältigung urheberrechtlich geschützter Software. Hierbei kann es sich um Komplettfälschungen handeln, bei denen Handbücher, Datenträger, Verpackung, Lizenzverträge und sogar Echtheitszertifikate gefälscht werden, aber auch um die Fälschung von Teilen des Originalpakets.
Bei symmetrischen Verschlüsselungsverfahren wird der verwendete Schlüssel auch als geheimer Schlüssel bezeichnet. Bei asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren wird der geheime Schlüssel im Gegensatz zum öffentlichen Schlüssel vom Inhaber geheim gehalten.
Mit „geistigem Eigentum” werden gesetzliche Rechte bezeichnet, die aus geistiger Tätigkeit resultieren. Diese Gesetze schützen alle Arten kreativer Tätigkeiten, indem den Schöpfern (z.B. Autoren, Programmierern) für eine bestimmte Zeit Rechte für die Kontrolle der Nutzung ihrer Produkte zugesichert werden. Diese Rechte beziehen sich nicht auf das physische Objekt, in dem die kreative Leistung zum Ausdruck kommt (z. B. ein Buch, eine CD), sondern auf die geistige Schöpfung als solche.
Urheberabgaben auf Geräte und Trägermedien, mit denen geschützte Werke vervielfältigt werden können. Sie sind seit 1965 im Urheberrechtsgesetz (UrhG) als Ausgleich für erlaubte private Kopien von Musik festgeschrieben. Die gezahlten Pauschalen (z. B. für Fotokopierer, Faxgeräte, Kassetten- und Videorecorder, Leerkassetten) fließen an Verwertungsgesellschaften (z. B. GEMA), die sie an die Urheber verteilen. Hardware- und Softwareindustrie fordern statt Geräteabgaben neue digitale Vertriebs- und Vergütungsmodelle (Digital Rights Management), die eine präzisere und gerechtere Form der individuellen Rechtewahrnehmung ermöglichen.
Google ist ein Internetunternehmen und eine Internetmarke, die eine Vielfalt an Dienstleistungen anbietet, wie z.B. online und mobile Werbung im Rahmen seiner Internetsuchmaschine, webbasierte E-Mail-Konten, Online-Karten, Office-Produktivität, ein soziales Netzwerk und den Austausch von Videos. Das Unternehmen bietet die gleichen Technologien gegen Entgelt werbungsfrei an.
General Packet Radio Service (GPRS) (deutsch: „Allgemeiner paketorientierter Funkdienst“) ist ein paketorientierter Übertragungsdienst, der im Bereich des Mobilfunks eingesetzt wird.
Von der Firma Cisco Systems verwendetes Protokoll mit der TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) Protokollnummer 47, welches in Form eines Tunnels andere Protokolle transportieren kann. Bei der Firewall muß eine entsprechende Regel definiert werden, die die GRE passieren lässt.
Grooming sind Aktivitäten, die Pädophile unternehmen, um sich mit einem Kind anzufreunden und eine emotionale Beziehung zu ihm herzustellen, um so die Scheu des Kindes vor Fremden zu verringern und es missbrauchen zu können.
H
Habbo ist ein soziales Netzwerk für Jugendliche. Habbo bietet Chaträume an, in denen Benutzer Inhalte teilen und Gruppen mit Diskussionsforen einrichten können.
Allgemein versteht man unter einem Hacker einen technisch versierten Computerspezialisten, der mit seinem Fachwissen dazu in der Lage ist, IT-Sicherheitsschranken zu durchdringen und so in Systeme einzudringen. Hacker, die eindeutig schädliche Ziele verfolgen, werden auch "Cracker" genannt, während weniger erfahrene, meist jüngere Gelegenheitsangreifer, oft auch als Script-Kiddies bezeichnet werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist Hacker eher negativ besetzt. Zur besseren Differenzierung nennen sich Hacker daher häufig auch "Nerds" oder "Geeks".
Happy Slapping ist eine Modeerscheinung und bezeichnet den Angriff auf ein ahnungsloses Opfer, der von einem Komplizen gefilmt wird (meistens mit einer Handykamera). Der Begriff bezeichnet alle Arten gewalttätiger Angriffe und wurde von den Medien nicht nur im Zusammenhang mit Schlägen, sondern sogar bei Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffen benutzt.
Unter Belästigung versteht man ein von einer oder mehreren Personen ausgeübtes, physisch, verbal oder psychologisch anstößiges Verhalten gegenüber einer bestimmten Person.
Vorinstallation von Software auf die Festplatte. Auch die Bezeichnung für eine illegale Verkaufspraxis: Dem Kunden wird beim Hardware-Kauf angeboten, benötigte Software auf den PC zu installieren, ohne dass eine Lizenz vorhanden ist.
Auch Hash-Algorithmus. Funktion zur Berechnung einer kryptographischen Prüfsumme fester Länge - diese wird Hash-Wert genannt. Es soll möglichst unwahrscheinlich sein, aus dem Hash-Wert die Eingabe berechnen oder mehrere mögliche Eingaben zu dem gleichen Hash-Wert finden zu können.
Synonym für Komprimat. Der Hash-Wert eines Wertes ist das Ergebnis der Anwendung einer Hash-Funktion auf diesen Wert.
Eine Hass-Website ist eine Website, die durch die Kritik an einer bestimmten Rasse, Religion, sexueller Neigung, Geschlecht oder Nationalität Hass verbreitet.
Dieses Verfahren wird dazu genutzt, Finanztransaktionen etwa beim Online-Banking abzusichern. Nachfolger von HBCI sind die vom deutschen zentralen Kreditausschuss geschaffene FinTS (Financial Transaction Services).
Unerwünschte Software, die eigenmächtig Einstellungen im Webbrowser (Startseite, Favoriten etc.) verändert. Das englische Wort Hijacker bedeutet im Deutschen "Entführer". Charakteristisch für diese Software ist, dass sie Surfer beim Aufruf des Webbrowsers auf eine fremde Startseite entführt.
Unter Hoax versteht man einen per E-Mail verbreiteten Kettenbrief, der meist Falschmeldungen verbreitet. So wird vor einem neuen Virus gewarnt oder zu Spenden für Notfälle aufgerufen, die gar nicht existieren. Hoaxes sollten sofort gelöscht und nicht weitergeleitet werden.
Als Hochladen bezeichnet man den Datenfluss von einem lokalen Rechner zu einem entfernten Rechner, einem FTP Server oder einer Website.
Falle, in die entweder Angreifer (zum Beispiel zur Abwehr von Attacken auf das Firmennetzwerk) oder unbedarfte Anwender (etwa beim Surfen per öffentlichem Hotspot) gezielt gelockt werden.
Ein Server in einem Netzwerk, in das mehrere Computer eingebunden sind, wird auch als Host (englisch für "Gastgeber") bezeichnet. Mitunter werden Großrechner ebenfalls Hosts genannt.
Dies ist entweder die Mehrzahl von Host oder der Name einer Datei, in der symbolische oder echte Namen sowie jeweils eine korrespondierende IP-Adresse des Zielsystems verzeichnet sind. Unter anderem ist hier verzeichnet, dass der symbolische Name "localhost" auf die spezielle IP-Adresse "127.0.0.1" verweist, die immer dem eigenen Computer entspricht.
Hierbei handelt es sich um das Protokoll für die Datenübertragung im Web. Hauptsächlich wird HTTP für den Abruf von Webseiten verwendet, was im Webbrowser auch an dem einleitenden http in der Adressleiste erkennbar ist.
Das HTTPS-Protokoll ermöglicht eine Verschlüsselung zur sicheren Datenübertragung zwischen einem Webserver im Intranet oder Internet sowie dem Webbrowser Ihres Computers, um das Mitlesen der übertragenen Informationen durch Dritte zu verhindern. Erkennbar ist die sichere Übertragung durch das einleitende https in der Adressleiste beim Webbrowser sowie über ein zusätzliches Symbol (meist ein stilisiertes Schloss). HTTPS, das SSL (Secure Sockets Layer) bzw. TLS (Transport Layer Security) zur Verschlüsselung verwendet, wird vor allem beim Online-Banking, bei Online-Auktionen und beim Online-Shopping im Internet verwendet.
In hybriden Verschlüsselungsverfahren werden symmetrische und asymmetrische Verfahren kombiniert. Das Dokument wird mit einem schnellen symmetrischen Verschlüsselungsverfahren codiert und der zugehörige Schlüssel wird mit einem asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren codiert.
I
Identitätsdiebstahl ist ein relativ neuer Begriff, der den Diebstahl von Geld oder den Bezug verschiedener Leistungen durch die missbräuchliche Nutzung der Identität einer anderen Person bezeichnet.
Dieses Protokoll ermöglicht den Zugriff auf einen zentralen Mailserver, der E-Mails anders als bei POP3 (Post Office Protocol Version 3) nicht zum Abruf bereithält, sondern direkt in eigenen E-Mail-Postfächern. Per IMAP4 können E-Mails sowie das E-Mail-Postfach direkt auf dem Mailserver gelesen und bearbeitet werden, was den bequemen Zugriff auf das E-Mail-Postfach von unterschiedlichen Computern aus ermöglicht. (Im Gegensatz zu IMAP4 werden bei POP3 eingehende E-Mails nach dem Abruf normalerweise gelöscht, so dass sie sich nicht mehr von einem anderen Computer aus abrufen lassen.)
Die IMEI-Nummer ist eine einmalige Nummer auf jedem Mobiltelefon, anhand derer das GSM-Netzwerk gültige Geräte identifizieren kann.
Impersonation ist ein Vorgehen, wobei jemand das Verhalten oder die Handlungen einer anderen Person kopiert.
Als Inhalt werden Ideen, Informationen, Bilder, Sounds, Videos, Animationen, usw. bezeichnet, die sich auf Websites befinden.
Eine Software zur Inhaltskontrolle oder Filtersoftware bestimmt, welche Inhalte auf einem bestimmten Gerät oder in einem bestimmten Netzwerk verfügbar sind, damit bestimmte Inhalte aus verschiedenen Gründen für den Nutzer nicht sichtbar sind.
Bei dieser Funktion handelt es sich um einen Content-Filter, mit dessen Hilfe Sie die Anzeige unerwünschter Inhalte von Webseiten verringern können.
Instant Messaging oder IM ist eine Form der Echtzeitkommunikation zwischen zwei oder mehreren Personen basierend auf geschriebenem Text. Der Text wird über Computer vermittelt, die über ein Netzwerk wie das Internet miteinander verbunden sind.
Eine Nachricht ist dann integer, wenn ihr Inhalt beweisbar unverändert ist. Die gebräuchlichen Datennetze können nicht gewährleisten, dass der Inhalt einer Nachricht unverändert zum Empfänger gelangt. Mit Hilfe von digitalen Signaturen ist dies möglich. Die Signatur einer Nachricht ist fest gekoppelt an den Nachrichteninhalt, so dass eine Veränderung erkannt werden kann.
Das Internet ist ein weltweites, öffentlich zugängliches Netzwerk, das aus miteinander verbundenen Computernetzwerken besteht, die die Übermittlung und den Austausch von Daten ermöglichen.
Ein Internetdiensteanbieter ist ein Unternehmen, das den Zugang zum Internet und den dazugehörigen Diensten anbietet.
Netzwerkprotokoll für den Austausch von Nachrichten zwischen Computern, die über ein Intranet oder per Internet miteinander verbunden sind. IP spielt eine wichtige Rolle für TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol).
In Intranets sowie im Internet müssen alle Geräte mit einer eindeutigen IP-Adresse versehen sein. Auf diese Weise lässt sich das betreffende Gerät unter seiner IP-Adresse eindeutig ansprechen. Eine IP-Adresse im Netzwerk darf also nicht mehrfach vergeben werden. Mit Hilfe von NAT (Network Address Translation) kann eine automatische Umsetzung privater, im eigenen lokalen Netzwerk (siehe lokales Netzwerk) verwendeter IP-Adresse, und öffentlicher IP-Adressen stattfinden. Eine IP-Adresse setzt sich aus vier Zahlen zwischen 0 und 255 zusammen, die durch einen Punkt voneinander getrennt sind (Beispiel: "192.168.0.1"). Bestimmte IP-Adressen sind zudem für spezielle Aufgaben reserviert ("127.0.0.1" etwa bezeichnet immer den eigenen Computer).
Industrial Signature Interoperability Specification MailTrusT. Von TeleTrusT e. V. und T7 e. V. entwickelte Spezifikation, in der Formate für Zertifikate, Verzeichnisdienste, Authentisierungs- und Signaturanwendungen festgelegt werden. Hierdurch wird die anbieterunabhängige Interoperabilität ermöglicht.
J
Kleine, in Java geschriebene Programme, die auf dem Computer des Anwenders ausgeführt werden.
K
Eine aus Buchstaben, Sonderzeichen und Ziffern bestehende Zeichenfolge, durch die z. B. eine Chipkkarte vor unerlaubtem Zugriff geschützt wird.
Brief oder E-Mail eines meist unbekannten Absenders, der um Weiterleitung bittet, was zu einer Flut von E Mails führen kann.
Unerwünschte Software, die Ihre Tastatureingaben am Computer ohne Ihr Wissen protokolliert und ggf. an Dritte im Internet sendet.
Als Klartext bezeichnet man die ursprüngliche Form eines Dokumentes. Ein Dokument liegt vor der Verschlüsselung und nach der Entschlüsselung im Klartext vor.
Synonym für Hash-Wert. Das Komprimat eines Wertes ist das Ergebnis der Anwendung einer Hash-Funktion auf diesen Wert.
Ein geheimer Schlüssel ist kompromittiert, wenn er jemand anderem als seinem Eigentümer bekannt ist. Um eventuellen Missbrauch zu verhindern, muss das Zertifkat widerrufen werden.
Ein Konto ermöglicht dem Anwender einen authentifizierten und autorisierten Zugang zu Systemdiensten zum Versenden von E-Mails oder Sofortnachrichten.
Unter Konvergenz versteht man die synergistische Kombination von Stimme, Daten und Video in einem einzigen Netzwerk. Diese früher getrennten Technologien können jetzt Ressourcen teilen und miteinander interagieren, um so ihre Wirksamkeit zu erhöhen.
L
Bezeichnung für Netzwerkverbindungen, die über einen Netzwerkadapter abgewickelt werden (im Gegensatz zu einer DFÜ-Verbindung, die typischerweise Modem oder ISDN verwendet). Für jeden mit dem Computer verbundenen Netzwerkadapter wird in der Regel automatisch eine LAN-Verbindung erstellt. Hinter einer LAN-Verbindung kann sich nicht nur ein Netzwerkadapter für das kabelgebundene Ethernet, sondern auch für ein kabelloses Funknetzwerk verbergen.
Als Hyperlink (auch kurz Link genannt) bezeichnet man eine Referenz oder ein Navigationselement in einem Dokument, das zu einem anderen Bereich des gleichen Dokuments, einem anderen Dokument oder einem speziellen Bereich eines anderen Dokuments führt und dem Benutzer automatisch die besagte Information vor Augen führt, wenn das Navigationselement vom Benutzer angeklickt wird.
Bei Software regeln Lizenzen das Copyright: Die Bezahlung einer Lizenzgebühr erlaubt die Benutzung urheberrechtlich geschützter Software.
Dieser symbolische Name verweist auf die spezielle IP-Adresse 127.0.0.1, die immer dem eigenen Computer entspricht.
Als Login bezeichnet man den Vorgang, sich in einem System anzumelden, um sich Zugang zu verschaffen, während der Logout dazu dient, sich bei einem Computersystem als Benutzer abzumelden, nachdem man sich vorher angemeldet hatte.
Über ein lokales Netzwerk können Computer und andere Geräte per Kabel oder kabellos (per WLAN (Wireless LAN)) miteinander verbunden werden und Informationen austauschen. Hardware-Printserver, die mehreren Anwendern die gemeinsame Nutzung eines Druckers erlauben, lassen sich ebenfalls in ein lokales Netzwerk integrieren. Über einen Router können die im lokalen Netzwerk vorhandenen Geräte zudem einen Zugang zum Internet erhalten. Ein LAN besitzt eine überschaubare Ausdehnung (etwa innerhalb einer Wohnung oder eines Bürogebäudes).
M
Ein Server, der den Empfang und den Versand von E-Mails erledigen kann. Während ein "Posteingangsserver" den Abruf von E-Mails (über POP3 (Post Office Protocol Version 3) oder IMAP4 (Internet Message Access Protocol Version 4)) für das betreffende E-Mail-Postfach gestattet, nimmt sich ein "Postausgangsserver" dem Versand von E-Mails (über SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)) an die Adressaten an. Postein- und -ausgangsserver können auf ein- und demselben Computer oder auf unterschiedlichen Systemen laufen. Ein bekannter Mailserver ist "Microsoft Exchange".
Als Malware (aus dem Englischen malicious, „bösartig“ und Software) bezeichnet man Software, die ohne Einwilligung des Besitzers in ein Computersystem eindringt oder dieses beschädigt.
Illegale Software, die aus einer Kombination von Originalteilen, Fälschungen oder aus einem unvollständigen Originalprodukt besteht, z. B. Original-Handbücher oder Echtheitszertifikate, die einfach als „Vervielfältigungslizenzen“ ausgegeben werden.
Geschäftliches Zeichen zur Kennzeichnung von Waren oder Dienstleistungen, das zur Unterscheidung von Konkurrenzangeboten dient.
Marketing ist marktorientiertes unternehmerisches Handeln. Dazu gehören Tätigkeiten wie Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle der Absatzmärkte. Im Mittelpunkt steht beim Marketing die Vermarktung des Produkts.
Meta-Tags sind HTML-Codierungen, die gewisse Aspekte über die Inhalte einer Webseite beschreiben. Meta-Tags werden von Suchmaschinen eingesetzt, um Webseiten zu katalogisieren.
Microsoft ist ein multinationales Computertechnologieunternehmen, das eine große Auswahl von Softwareprodukten für Computer entwickelt, herstellt, lizensiert und unterstützt.
Auf dieser Website stellt Microsoft wichtige Updates und Patches einheitlich bereit und zwar nicht nur für die Windows-Betriebssysteme selbst, sondern auch für zahlreiche Anwendungen (Office etc.).
Multimedia Messaging Service (MMS) ist eine Norm für Telefonnachrichtensysteme, die es Benutzern ermöglicht, Nachrichten mit Multimediaobjekten zu verschicken.
Ein Mobiltelefon ist ein tragbares elektronisches Telekommunikationsgerät, das über die gleichen grundlegenden Funktionen verfügt wie eine übliche Festnetzleitung.
Ein Moblog ist ein Blog, der direkt von einem Telefon oder einem anderen tragbaren Gerät auf dem Web veröffentlicht wird.
Eine Moderation ist das Überwachen und Filtern von Inhalten, die durch Nutzer erstellt wurden. Dies geschieht durch menschlichen oder technischen Einsatz.
Ein Moderator kann unangemessene Beiträge von der Website, dem Forum oder dem IRC Channel, die sie repräsentieren, in Übereinstimmung mit der Moderations-Politik entfernen.
Datenkompressionsverfahren, mit dem digitale Tondateien bis auf ein Dreißigstel ihrer ursprünglichen Größe verkleinert werden können.
Das Mobile Station Integrated Services Digital Network (MSISDN) ist für Mobilgeräte, was ISDN für Festnetztelefone ist. MSISDN bezeichnet eine bestimmte Anzahl von Ziffern (10 oder 15, je nach Service-Provider), die eindeutig ein Abonnement in einem mobilen GSM oder UMTS-Netzwerk identifizieren.
MSN (The Microsoft Network) bezeichnet eine Reihe von Internetdiensten, die von Microsoft angeboten werden.
Ein Filesharingsystem ist ein „Umschlagplatz“ für Daten. Hier „tauschen“ Nutzer ihre Daten aus, in dem sie sie voneinander herunterladen. Der Begriff „Musiktauschbörse“ ist eigentlich falsch, weil es sich um ein Kopier-Netzwerk handelt. „Tauschen“ bedeutet „Austauschen“, d. h. man gibt eine Sache her, um eine andere dafür zu bekommen. Hier aber werden z. B. Musikaufnahmen zur Vervielfältigung angeboten. Der jeweilige Anbieter behält dabei seine Aufnahme.
N
Übersetzt zwischen einer IP-Adresse der in Ihrem lokalen Netzwerk (siehe lokales Netzwerk) befindlichen Computer sowie der öffentlichen IP-Adresse, die Sie vom Internet-Service-Provider beim Aufbau der Internet-Verbindung erhalten.
Navigation beschreibt den Vorgang, sich durch das Klicken von Links von einer zu einer anderen Website zu bewegen.
Verbindung zu einem freigegebenen Ordner eines entfernten Computers, der ähnlich einer lokalen Festplatte für die auf dem PC laufenden Anwendungen über einen Laufwerksbuchstaben (etwa Z:) erreichbar ist.
Ein Netzwerk ist eine Gruppe von miteinander verbundenen Computern, welche untereinander Informationen austauschen.
Hardware-Komponente, die mit einem Computer verbunden ist und die Einbindung in ein lokales Netzwerk gestattet. Genauso kann die Internetverbindung über einen Netzwerkadapter hergestellt werden, falls das zugehörige lokale Netzwerk über einen Internetzugang verfügt oder der Netzwerkadapter statt mit einem lokalen Netzwerk direkt mit einem DSL- oder Kabelmodem verbunden ist, über das die Verbindung zum Internet stattfindet.
So bezeichnet Windows XP die Summe aller Verbindungen, unabhängig davon, ob es sich etwa um eine DFÜ-Verbindung oder eine LAN-Verbindung handelt.
Schwarze Bretter im Internet. Weltweit gibt es Zehntausende von Newsgroups, die sich mit allen denkbaren Themen beschäftigen. Um Newsgroup-Beiträge lesen und neue veröffentlichen zu können, ist ein Client-Programm erforderlich. Damit können Sie auf die von einem Newsgroup-Server bereitgestellten Newsgroups zugreifen. Spam-Versender "grasen" Newsgroup-Beiträge gerne nach den dort hinterlegten E-Mail-Adressen der Verfasser ab, so dass Sie hierfür nicht Ihre eigentliche E-Mail-Adresse verwenden sollten.
Auch Nicht-Abstreitbarkeit. Fähigkeit, zu erkennen, wer einer bestimmten Information zugestimmt oder sie garantiert hat. Der Verfasser solle die Garantie nachträglich nicht mehr zurücknehmen können, indem er seine Identität bzw. Urheberschaft verleugnet. Wichtig im Bereich E-Commerce. Mit digitalen Signaturen kann die Nicht-Widerrufbarkeit von elektronischen Dokumenten sichergestellt werden.
O
Online bezeichnet die Verbindung mit einem Computerdienst durch ein Modem. Online bezeichnet auch die virtuelle Welt.
Bei Online-Auktionen können Sie Artikel per Internet ersteigern. Aus Sicherheitsgründen (schließlich soll niemand anders als Sie selbst Artikel in Ihrem Namen und auf Ihre Kosten ersteigern) sollten Sie darauf achten, dass Sie dabei wichtige Informationen wie zum Beispiel Ihre Zugangskennung mitsamt Kennwort nur verschlüsselt per HTTPS-Verbindung (siehe HTTPS (HyperText Transfer Protocol Secure)) übertragen. Des Weiteren sollten Kunden von Online-Auktionshäusern darauf achten, keiner Phishing-Attacke zum Opfer zu fallen. Das bekannteste und in Deutschland von Millionen Anwendern genutzte Online-Auktionshaus ist eBay.
So wird das Verfahren bezeichnet, bei dem Bankgeschäfte per Internet abgewickelt werden, beispielsweise um Überweisungen bequem von zu Hause und nach Geschäftsschluss vorzunehmen. Aus Sicherheitsgründen sollte die Verbindung vom Webbrowser Ihres Computers zum Webserver der Bank verschlüsselt sein, was unter am einleitenden Kürzel HTTPS (siehe HTTPS (HyperText Transfer Protocol Secure)) in der Webadresse des Online-Kontozugangs bei Ihrer Bank erkennbar ist. Online-Banking-Kunden sind ein beliebtes Ziel für Phishing und Pharming.
Sammelbezeichnung für das Einkaufen per Internet. Persönliche Daten (etwa Kreditkarteninformationen) sollten Sie aus Sicherheitsgründen nur über eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung (siehe HTTPS (HyperText Transfer Protocol Secure)) übertragen.
Software, die Programmierern zur Weiterentwicklung freien Zugang zum so genannten Quellcode eines Programms ermöglicht. Bekanntestes Beispiel ist das Betriebssystem Linux.
P
Die Zugangskontrolle verweist auf Einstellungen zur Anpassung von Internettools, Fernsehinhalten oder Computerspielen um diese kindgerechter zu gestalten, indem der Zugang inhaltlich oder zeitlich eingeschränkt wird.
Ein Passwort ist eine geheime Kombination von Zeichen, die benutzt werden, um den Zugang zu einer Ressource zu kontrollieren. Weitere Hinweise zu sicheren Passwörtern erhalten Sie unter der Rubrik „Was sind starke Passwörter?".
Patches, zu Deutsch "Flicken" oder "Füllstück", sind kleine Programme, die Fehler einer bestimmten Software beheben oder die Sicherheit des Computers verbessern. Sie werden regelmäßig auf den Websites der Hersteller zum Download angeboten.
Das vom Staat erteilte ausschließliche Recht, eine Erfindung zu benutzen. Patente werden für Erfindungen erteilt, die neu sind, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und gewerblich anwendbar sind.
Eine Bezeichnung für miteinander verbundene Computer (Netzwerke) mit der Voraussetzung, dass beide Computer die Rolle des Servers oder Clients übernehmen können.
Firewall-Software für den PC, die diesen insbesondere vor unaufgefordert oder unerwünscht per Intranet oder Internet eingehenden Anfragen schützt.
Datenschutz bezeichnet die Möglichkeit zu kontrollieren, welche Informationen ein Benutzer im Internet bekanntgeben möchte und wer Zugang zu diesen Informationen haben sollte.
PGB ist ein Programm zur Verschlüsselung von Daten, vor allem von E-Mails. PGP arbeitet mit einem Public-Key-Verfahren, das als sehr sicher gilt.
Pharming bezeichnet den Vorgang, den Benutzer auf gefälschte Websites umzuleiten. Um Pharming effizient zu vermeiden, müssen die Benutzer sich vergewissern, dass sie sichere Webverbindungen benutzen, wenn sie von Online-Banking oder ähnlichen Dienstleistungen Gebrauch machen möchten.
Phishing werden Versuche genannt, über gefälschte Websites persönliche Daten wie Benutzernamen, Passwörter und Kreditkartendaten von Benutzern zu erlangen.
Eine persönliche Identifikationsnummer (PIN) ist ein Geheimcode, die Benutzern zur Authentifizierung in einem System dient.
Mit einem Ping lässt sich die Erreichbarkeit von Computern in einem lokalen Intranet oder dem öffentlichen Internet überprüfen. Dabei ist entweder die Internet-Adresse oder die IP-Adresse des Zielsystems anzugeben. Mit einer Firewall kann verhindert werden, dass der Computer auf eine Ping-Anfrage antwortet und somit ein potenzieller Angreifer Kenntnis von der Existenz bzw. Erreichbarkeit des betreffenden Systems über das Netzwerk erhält.
Illegaler Handel und/oder Gebrauch gefälschter Markenprodukte oder Raubkopien von Software, Musik, Film.
Komplexes, transparent arbeitendes System, das mit dem Public-Key-Verfahren arbeitet und eine vertrauenswürdige Sicherheitsinfrastruktur zur Verschlüsselung bereitstellt. Eine PKI verfügt über eine zentrale Zertifizierungsstelle, die es ermöglicht, digitale Zertifikate auszustellen, zu verteilen und deren Gültigkeit zu prüfen sowie sie zu widerrufen.
Ein Podcast ist ein vorweg aufgenommenes Audioprogramm, das auf einer Website veröffentlicht wird und heruntergeladen werden kann.
Diese Option unterdrückt das automatische Öffnen von störenden Werbebannern, Popup- und Webbrowserfenstern. Unter Umständen verhindert der Popupblocker aber nicht nur störende Popupfenster, sondern blockiert auch die automatische Anzeige erwünschter Popups, die auf manchen Websites bewusst eingesetzt werden. Um das zuzulassen, können Sie den Popupblocker in der Regel so einstellen, dass er die Anzeige von Popups einer bestimmten Website zulässt.
Pop-Up-Werbungen sind Online-Werbebotschaften, die auf dem Schirm erscheinen, um Web-Aktivitäten anzuziehen oder E-Mail-Adressen zu erfassen.
Dieses Protokoll dient zum Abruf von E-Mails, die auf einem Mailserver für eine bestimmte E-Mail-Adresse gespeichert sind.
Kommuniziert ein Computer über IP (siehe IP-Adresse) mit anderen Rechnern im Intranet und Internet, wird der Informationsaustausch zwischen den Systemen über spezielle Türen abgewickelt – so genannte Ports. Webbrowser, E-Mail-Programm und weitere Anwendungen greifen über Ports auf die entsprechenden Dienste beim jeweiligen Server zu. Da in Intranet und Internet eine Fülle von Diensten existieren, gibt es Tausende solcher Ports. Neben Ports, die für bestimmte Dienste (das Web etwa verwendet normalerweise den Port 80) fest vorgesehen sind, verwenden einige Programme von sich aus dynamische Ports eines bestimmten Bereichs, so dass sich die genauen Port-Nummern nicht oder nur eingeschränkt vorherbestimmen lassen.
Posting bezeichnet den Beitrag eines Benutzers zu einem Blog oder Internetforum, eine E-Mail oder eine Usenet-Nachricht.
Dieses Protokoll (Point-to-Point Tunneling Protocol) ermöglicht es, ein VPN (Virtuelles Privates Netzwerk) aufzubauen und so Informationen über ein öffentliches Netzwerk wie das Internet verschlüsselt und in einem Tunnel zu übertragen, sodass die Daten vor neugierigen Einblicken geschützt sind.
Geheimer privater Schlüssel. Nur mit dem privaten Schlüssel des Empfängers können die mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers verschlüsselten Daten wieder entschlüsselt werden.
Bei Software ist jede Art der Vervielfältigung (ausgenommen einer Sicherungskopie) verboten. Bei Musik und Film sind noch Privatkopien für den privaten Gebrauch erlaubt. Das Urheberrecht vom 1. August 2003 verbietet jedoch explizit digitale Musik-Kopien von gesperrten Tonträgern z. B. für das Autoradio oder MP3-Player.
Profile enthalten persönliche Informationen, die der Nutzer über sich selbst in Instant-Messaging und Online-Chat-Anwendungen zur Verfügung stellt, damit andere Menschen besser verstehen, wer sie selbst sind. Ein Profil kann alle möglichen Informationen beinhalten, so auch sexuelle Orientierungen, Religion, usw.
Software, bei der Unternehmen und Entwickler den Quellcode der Programme behalten, um sich vor Nachahmern zu schützen und der Branche Investitionssicherheit durch einheitliche Programmstandards zu gewährleisten.
Anbieter bestimmter Dienste bzw. Dienstleistungen. Ein "Internet-Service-Provider" ermöglicht es Ihnen, über einen seiner Zugänge auf das Internet zuzugreifen.
Proxy-Server (mitunter auch nur kurz "Proxies" genannt) sind Zwischenstationen, die Computer indirekt mit dem Internet verbinden, Kontrollfunktionen übernehmen und oftmals auch häufig aufgerufene Websites im Cache zwischenspeichern können.
Häufig verwendetes Verfahren zur Verschlüsselung (und Entschlüsselung) von Daten, das als recht sicher gilt. Das Verfahren arbeitet "asymmetrisch", da zwei verschiedene Schlüssel verwendet werden. Der öffentliche Schlüssel (englisch "Public Key") ist öffentlich zugänglich, während der zugehörige private Schlüssel (englisch "Private Key") geheim gehalten wird. Zur Verschlüsselung einer Klartext-Nachricht wird der öffentliche Schlüssel des Empfängers genutzt, während die Entschlüsselung mithilfe des privaten Schlüssels des Empfängers erfolgt, den nur er kennt.
Q
Sie ist der eigenhändigen Unterschrift rechtlich gleichgestellt und wird für alle Vorgänge, die laut Gesetz eine Schriftform voraussetzen, benötigt. Beispiele hierfür sind eine große Zahl von E-Government-Angeboten, aber auch privatwirtschaftliche Geschäfte, die die Schriftform erfordern.
R
Jede Art der illegalen Vervielfältigung urheberrechtlich geschützter Musik, Filme oder Software.
Instanz einer Zertifizierungshierarchie, die für die Entgegennahme von Anträgen für digitale Zertifikate und die Identifikation der Antragsteller verantwortlich ist.
Oberste Zertifizierungsstelle einer PKI (Public Key Infrastructure). Ihr müssen alle Teilnehmer der PKI vertrauen. Ihr Zertifikat wird mit ihrem eigenen privaten Schlüssel unterzeichnet. Zwischen einem Benutzerzertifikat und der Root-CA können noch beliebig viele CAs liegen. Ein Benutzer benötigt zur Prüfung fremder Zertifikate sowohl deren Zertifikatspfad als auch das Root-Zertifikat.
Auch Wurzelzertifikat genannt. Erstes Zertifikat in einer Zertifikatshierachie, das von der obersten Zertifizierungsinstanz einer PKI ausgegeben wird.
Schadsoftware dieser Gattung versteckt sich mit Tarnkappen-Taktiken auf dem Computer und greift dabei tief in das Betriebssystem ein. Anders als manche Viren und Würmer, die sich zu verstecken versuchen, verfolgt ein Rootkit das Ziel, Informationen über seine Existenz bereits auf unterster Betriebssystemebene komplett herauszufiltern. Deshalb können selbst Experten und Profi-Tools ein Rootkit auf dem Computer nicht oder nur sehr schwer entdecken. Ein relativ wirksamer Schutz gegen Rootkits ist es, möglichst selten als Administrator oder Anwender mit äquivalenter Berechtigung am PC zu arbeiten, sondern sich stattdessen am Computer nur als herkömmlicher Benutzer mit eingeschränkter Berechtigung anzumelden. (So können wichtige Systemdateien kaum verändert werden.)
Komponente, die zwei Netzwerke verbindet und dadurch den Informationstausch zwischen beiden ermöglicht. Ein DSL-Router zum Beispiel verbindet ein lokales Netzwerk über DSL mit dem Internet. Die Aufgabe des Routers besteht darin, Datenpakete eines Ausgangsrechners zum jeweiligen Zielsystem weiterzuleiten. Ein Router kann entweder per Hardware als externes Gerät oder in Form von Software realisiert sein, die auf einem bestimmten PC (etwa einem Server) läuft.
S
Secure Multipurpose Internet Mail Extensions. Erweiterung des MIME-Formats zur Unterstützung verschlüsselter und digital signierter E-Mails.
Der englische Ausdruck Scam (auf Deutsch Betrug oder Trickbetrug) bezeichnet Versuche, sich durch Betrug auf unehrliche Weise zu bereichern. Scams sind schwierig einzuordnen, weil sie sich ständig verändern und oft die verschiedensten Elemente aufzeigen.
Im Kontext der IT-Sicherheit ist das ein Oberbegriff für Viren, Trojaner, Würmer und andere Software, die den Computer oder Netzwerke zu beschädigen versuchen oder den Datenschutz verletzen.
Sammelbegriff für Software, die schädliche Ziele verfolgt oder unerwünschte Aktionen auf Ihrem Computer ausführt.
Aus einem Klartext und einem mathematischen Verfahren generierte Zeichenfolge, die zur Verschlüsselung (und Entschlüsselung) verwendet wird. Für den Sicherheitsgrad, den ein Schlüssel für eine bestimmte Anwendung wie zum Beispiel WPA (siehe WPA (Wi-Fi Protected Access)) aufweist, ist auch die Länge des Schlüssels von Bedeutung.
oder auch Soft Skills, sind übergreifende Qualifikationen oder Fähigkeiten, die neben dem Fachwissen und unabhängig von der Branche erwartet werden.
Dieser benutzt das Internet zum Beispiel dazu, pornografische, Gewalt verherrlichende oder politisch fragwürdige Inhalte im Internet zu verbreiten (etwa per E-Mail oder in Newsgroups).
Im Gegensatz zu starker Verschlüsselung versteht man unter schwacher Verschlüsselung Verfahren, die mit vertretbarem Aufwand durch Methoden der Kryptoanalyse gebrochen werden können.
Ein Screenshot ist ein digitales Bild, das von einem Betriebssystem oder einer Software eines Computers aufgenommen wurde. Die Aufnahme kann auch mit einer an den Computer angeschlossenen Kamera oder einem Gerät gemacht werden.
Im Gegensatz zu einem Hacker bzw. Cracker werden so eher unerfahrene, meist jüngere Personen bezeichnet, die Tools und weitere Werkzeuge zum Einbruch in fremde Systeme nicht selbst erstellen, sondern auf vorgefertigte Skripte zurückgreifen.
Die Anmeldung (Authentifizierung) an einem geschützten Bereich im Internet erfolgt mit Hilfe eines auf Karte oder USB-Stick gespeicherten Zertifikats und eines Passworts.
Unter Selbstverletzung versteht man das absichtliche Zufügen von Verletzungen am eigenen Körper ohne Selbstmordabsichten.
Bestimmter Dienst eines Computers oder spezialisierter Rechner, der einen bestimmten Dienst anbietet, den dann ein Client nutzen kann. Ein Webserver beispielsweise bietet seine Dienste (Bereitstellung von Informationen im lokalen Netzwerk oder via Internet) so an, dass ein Webbrowser Informationen abrufen und darstellen kann.
Server-Zertifikate ermöglichen eine verschlüsselte Übermittlung sensibler Daten und die eindeutige Erkennbarkeit der Urheberschaft einer Website. Dies ist ein wirksames Mittel geben "Phishing"-Attacken.
Das Shareware-Prinzip ermöglicht dem Anwender, Software vor dem Kauf zu testen. Nach der Testphase kann der Interessent die Vollversion des Programms gegen eine relativ geringe Registriergebühr beim jeweiligen Softwarehersteller erwerben. Das Kopieren und Weitergeben von Shareware-Produkten ist erlaubt und seitens der Anbieter sogar erwünscht.
Sie entsteht durch Fehler in einem Programm. Im normalen Betrieb fallen diese Programmfehler in der Regel nicht auf, weshalb der Hersteller sie nicht bemerkt hat. Manche dieser Schwachstellen treten nur in bestimmten, nicht aber in allen Systemkonfigurationen zu Tage. Das erschwert es, Sicherheitslücken systematisch zu beseitigen.
Durch einmalige Anmeldung am PC (z. B. mit Zertifikat auf Karte oder USB-Stick und Passwort) erhält man sofort Zugriff auf alle Programme und Datenbanken, für die man berechtigt ist. Die mühsame Anmeldung mit verschiedenen Benutzernamen und Passworten an jeder einzelnen Anwendung entfällt.
Hierbei handelt es sich um kleine Programme oder Anweisungsfolgen für mehrere Programme. In Verbindung mit Websites sorgen Skripte für aktive Inhalte. Online-Übeltäter nutzen Skripte, um zu prüfen, ob der Computer anfällig für eine bestimmte Sicherheitslücke ist.
Eine Smartcard ist eine Plastikkarte mit der Größe einer EC-Karte. Sie besitzt einen Chip (auf einem Modul aufgebracht), der einen Prozessor, Datenspeicher (File System) und ein Betriebssystem enthält. Ein wesentlicher Aspekt des Betriebssystems ist der integrierte Zugriffsschutz auf Daten (durch die Persönliche Identifikationsnummer) im File System. Der Prozessor führt auch selbstständig kryptographische Rechenoperationen durch.
Short Message Service (SMS) ist ein Kommunikationsprotokoll, das es Benutzern ermöglicht, über Mobiltelefone kurze Textnachrichten auszutauschen.
Dieses Protokoll regelt den E-Mail-Versand im Netzwerk. Für den Empfang von E-Mails sind die Protokolle POP3 (Post Office Protocol Version 3) oder IMAP4 (Internet Message Access Protocol Version 4) zuständig.
Immer wieder versuchen Angreifer die Gutgläubigkeit und sozialen Verhaltensweisen von Anwendern durch nichttechnische Maßnahmen auszunutzen. Der Angreifer versucht dabei, das Opfer durch geschickte Manipulation auf sozialer Ebene dazu zu bringen, ihm die gewünschten Informationen zu nennen oder ihn zu etwas anscheinend Harmlosem zu verleiten. Da es sich nicht um eine technische Vorgehensweise handelt, können auf technischer Ebene implementierte Sicherheitsschranken im Extremfall vollständig unbrauchbar werden. In gewisser Weise ist Phishing eine Form des Social Engineering.
Kostenmanagement und laufende Überprüfung der eingesetzten bzw. zu beschaffenden Software in einem Unternehmen. Unternehmen sind durch das Gesetz verpflichtet, Softwareprogramme ordnungsgemäß zu kontrollieren. Sowohl das Unternehmen als auch das handelnde Organ (z. B. der Geschäftsführer einer GmbH) haften für schuldhafte Lizenzverfehlungen.
Als Spam werden unerwünschte, in der Regel kommerzielle E-Mails bezeichnet, die massenhaft an willkürliche Empfänger versandt werden.
Spammer missbrauchen die Vorteile des Mediums E-Mail. Es ist für ihre Zwecke, eine schnelle und preiswerte Variante, indem sie Werbe-Nachrichten massenhaft verschicken.
Um sich besser vor Spammern zu schützen, können Sie beispielsweise einen Spam-Filter verwenden, der unerwünschte Post automatisch aus Ihrem E-Mail-Postfach aussortiert.
Medium zur Bekanntmachung der von einer CA ausgestellten Zertifikate, die vor Ablauf ihres Gültigkeitszeitraumes gesperrt wurden (z. B. aufgrund eines Kompromittierungsverdachts). Die Sperrliste wird von der jeweiligen CA verwaltet. Die in der Sperrliste geführten Zertifikate haben dadurch ihre Gültigkeit.
Ein Zertifikat kann aus verschiedenen Gründen gesperrt oder widerrufen, d. h. vor seinem eigentlichen Ablaufdatum für ungültig erklärt werden. Solche Gründe wären z. B., wenn sich der Name des Besitzers ändert, wenn sich die Beziehung zwischen dem Besitzer und der CA ändert, wenn der geheime Schlüssel kompromittiert ist oder der Verdacht darauf besteht oder wenn der Besitzer sein Zertifikat missbraucht.
SPI ist eine Firewall-Technik, die Router häufig nutzen. Sie überprüft ein- und ausgehende Datenpakete anhand ihrer Quell- und Zieladresse sowie daran, in welchem Zeitraum Antworten erfolgen. Nur Daten, die Ihr Computer wirklich angefordert hat, werden von der SPI-Firewall durchgelassen, andere hingegen verwirft der Router.
Spider sind Computerprogramme, die von Suchmaschinen eingesetzt werden, um das World Wide Web zu durchstreifen, Websites und Datenbanken zu durchsuchen und die Website-Datenbank der Suchmaschinen auf den neuesten Stand zu bringen.
Ein Spiel ist eine Tätigkeit, die normalerweise zum Vergnügen dient und manchmal als Bildungstool eingesetzt wird.
Splash-Seiten erscheinen, wenn der Nutzer seine Suchanfrage eingegeben hat und auf die Suchergebnisse wartet. Sie können den Nutzer warnen, dass ihm Ergebnisse angezeigt werden, die als potentiell schädlich angesehen werden können.
Beim Spoofing (zu Deutsch "Verschleierung") handelt es sich um ein Verfahren, bei dem ein Angreifer versucht, eine falsche Identität vorzutäuschen. Dazu ordnet er beispielsweise Internet-Namen einer anderen IP-Adresse zu als der eigentlichen (DNS-Spoofing), oder er versendet Daten mit gefälschter IP-Adresse (IP Spoofing). Wird die Adressleiste im Webbrowser gefälscht, so dass der Angreifer sich hinter der scheinbar offiziellen Website des eigentlichen Inhaltsanbieters verbirgt, spricht man von URL-Spoofing.
Unter Spyware versteht man Schadprogramme, die heimlich an Dateien angehängt werden, die man aus dem Internet herunterladen kann. Spyware installiert sich üblicherweise selbst auf dem Computer und beobachtet die Aktivitäten, um private Informationen an Dritte weiterzuleiten.
Netzwerkprotokoll zur Verschlüsselung von Datenübertragungen in einem Intranet sowie im Internet. SSL bzw. dessen Nachfolger TLS wird vor allem beim Online-Banking, bei Online-Auktionen und beim Online-Shopping eingesetzt, um sensible Informationen (etwa Kreditkartennummern) verschlüsselt zu übertragen.
Im Gegensatz zu schwacher Verschlüsselung versteht man unter starker Verschlüsselung Verfahren, die nicht mit vertretbarem Aufwand durch Verfahren der Kryptoanalyse gebrochen werden können.
T
T-Mobile ist ein Mobilfunkbetreiber, der die GSM und UMTS-Netzwerke in Europa und den Vereinigten Staaten betreibt.
Zusammen mit einer PIN (Persönliche Identifikationsnummer) sichert die geheime TAN das Online-Banking, beispielsweise bei Überweisungen. Für jede Banking-Aktion muss der Kunde eine eigene TAN von seiner TAN-Liste vergeben, so dass sich ein und dieselbe TAN nicht zweimal verwenden lässt.
Verbindungsorientiertes, daher zuverlässiges Transportprotokoll, das Teil der TCP/IP-Protokollfamilie (siehe TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol)) ist und dieser zusammen mit dem (bei schematischer Betrachtung darunter liegenden) Netzwerkprotokoll IP (Internet Protocol) den Namen gegeben hat.
Bezeichnung für die große Familie der Internetprotokolle, zu denen auch IP (Internet Protocol), FTP (File Transfer Protocol), HTTP (HyperText Transfer Protocol) oder SMTP (Simple Mail Transfer Protocol gehören.
Standardisierter, weiterentwickelter Nachfolger von SSL (Secure Sockets Layer).
Einige Software-Hersteller bieten Kunden so genannte "Trial"-Fassungen ihrer Software an, die sie für eine gewisse Dauer oder bis zu einem bestimmten Datum kostenlos ausprobieren dürfen.
Ein Trojaner (auch Trojanisches Pferd genannt) ist ein Programm, das entwickelt wird, um IT-Systeme in böswilliger Absicht anzugreifen. Es verbirgt sich meist in Anwendungs- oder Dienstprogrammen. Trojaner manipulieren das System, beschädigen es oder verursachen den Verlust wichtiger Daten. Sie werden auch zum Ausspionieren und Weiterleiten persönlicher Nutzer-Informationen verwendet.
Ü
U
Verbindungsloses, daher unzuverlässiges Transportprotokoll innerhalb der TCP/IP-Protokollfamilie (siehe TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol)).
Oft wird beim Kauf von Hardware die Software gleich mitgeliefert. Dabei handelt es sich um das „Bundle“. Diese Software darf auch nur auf dem dazugehörigen Rechner genutzt werden. Laut Lizenzbestimmungen ist eine von der Hardware unabhängige Weitergabe illegal. Beim Kauf eines Bundles sollte man in jedem Fall darauf achten, dass es sich um Original-Software handelt.
Übertragungsrate vom Anwender zum Internet beim Versand von Daten (etwa beim E-Mail-Versand oder beim Upload von Dateien auf einen Webserver).
Das persönliche Verfügungsrecht des Schöpfers eines Werks u. a. der Literatur, Musik, Kunst, Fotografie (geistiges Eigentum). Der zu schützende Gegenstand ist das Werk selbst. Der Schutzanspruch entsteht mit Vollendung des Werks durch den Schöpfer. Software zählt in Deutschland seit Juni 1993 zu geschützten „geistigen“ Werken (§ 69a, Abs. 3, UrhG).
V
Verfahren, um Daten so zu chiffrieren, dass Unbefugte sie nicht einsehen können. Je nach Methode werden entweder auf Speichermedien abgelegte Daten oder Daten vor ihrer Übertragung an entfernte Systeme verschlüsselt. Die Entschlüsselung ist nur dem Empfänger möglich, der alle zur Dechiffrierung erforderlichen Informationen besitzt.
Unabhängige Instanz, der alle Beteiligten ihr Vertrauen schenken. Bei Public-Key-Verschlüsselungsverfahren werden die öffentlichen Schlüssel in der Regel durch vertrauenswürdige Dritte verwaltet.
Eine Datei ist dann vertraulich, wenn ihr Inhalt nur von autorisierten Empfängern gelesen werden kann. Die in gebräuchlichen Datennetzen eingesetzten Transportprotokolle können nicht verhindern, dass der Inhalt einer Datei von Dritten unbemerkt mitgelesen werden kann. Mit Hilfe von starken Verschlüsselungsverfahren kann gewährleistet werden, dass nur berechtigte Empfänger Inhalte lesen können.
Zum Schutz vor Viren sollten Sie auf dem Computer unbedingt ein Antivirus-Programm installieren, das stets mit den neuesten Virensignaturen aktualisiert wird. Außerdem sollten Sie Dokumenten und Dateien, die Sie auf Datenträgern wie einem USB-Stick oder als Attachment einer E-Mail erhalten, skeptisch gegenüber stehen, denn darin könnte sich ein Virus verbergen. Skepsis ist selbst dann angebracht, wenn Sie der Quelle vertrauen oder den E-Mail-Absender kennen: Schließlich kann er nicht nur unbemerkt einen Virus empfangen haben, sondern einen Schädling, der völlig eigenständig E-Mails mit virenverseuchtem Attachment an die im Adressbuch verzeichneten Adressaten verschickt.
Liste bekannter Schädlinge für ein Antivirus-Programm, die der Hersteller bereitstellt. Manche Anbieter von Antivirus-Programmen gestatten den Bezug aktualisierter Virensignaturen erst nach Abschluss eines kostenpflichtigen, meist 12-monatigen Abonnements.
Dieser Begriff wird umgangssprachlich nicht nur für Computerviren, sondern als Sammelbegriff für alle Schadsoftware (Spyware, Trojaner, Wurm etc.) verwendet. Im eigentlichen Sinne handelt es sich beim Computervirus um einen Schädling, der den Rechner befällt und sich meist selbst reproduziert. Computerviren können zu Datenmanipulationen oder -verlusten führen und durch übermäßige Aktivitäten den Rechnerbetrieb stören. Mit einem Antivirus-Programm, das mit aktuellen Virensignaturen versehen ist, können Sie den meisten Viren auf die Spur kommen und verhindern, dass sie sich auf Ihrem Computer einnisten. Häufig, aber nicht immer, kann ein Antivirus-Programm den Computer auch von erkannten Viren säubern.
Als Vloggen wird eine Videoform des Bloggens bezeichnet: Eine Fortsetzung und Erweiterung der Videotagebücher und Berichte. Es handelt sich hierbei üblicherweise um eingebundene Videos oder einen Videolink mit begleitendem Text, Bildern oder anderen Metadaten.
Vodafone ist ein Mobiltelekommunikationsunternehmen, das hauptsächlich im Bereich des Mobilfunks tätig ist, jedoch auch in den Markt der integrierten Mobil- und Computerkommunikationsdienste hineinreicht.
Bei einem VPN sind mehrere entfernte Computer (oder mehrere voneinander entfernte private Netzwerke) über das öffentliche Internet so miteinander verbunden, dass Nicht-VPN-Teilnehmer die übertragenen Daten nicht einsehen können. Hierzu werden beispielsweise mit dem Protokoll PPTP die zwischen den VPN-Teilnehmern zu übermittelnden Informationen in virtuellen Tunneln übertragen und verschlüsselt.
W
Eine geschützte Umgebung (Walled Garden) ist eine Auswahl an Internetseiten, deren Inhalte vom Menschen sorgfältig ausgewählt und kontrolliert werden.
Wireless Application Protocol oder WAP ist eine Anwendung, die den Zugang ins Internet von Mobiltelefonen oder Minicomputern mit Hilfe von drahtloser Kommunikation ermöglicht.
Das Internet-Stichwort für illegale Software. Vorsicht! Unter diesem Stichwort angebotene Programme nicht herunterladen!
Web 2.0, ein 2004 durch O'Reilly Media populär gemachter Begriff, bezeichnet eine wahrgenommene oder vorgeschlagene zweite Generation web-basierter Dienstleistungen, wie z.B. soziale Netzwerke, Wikis, Kommunikationstools und gemeinschaftliche Indexierungen, die die Zusammenarbeit und das Teilen zwischen Benutzern online hervorheben.
Programm, das Informationen im lokalen Netzwerk oder per Internet von einem Webserver abrufen und darstellen kann. Bekannte Webbrowser sind zum Beispiel Microsoft Internet Explorer, Firefox oder Opera.
Eine Webcam ist eine kleine digitale Kamera, deren Bilder online anhand einer Instant-Messaging oder Videokonferenzanwendung abgerufen werden können.
Vereinfacht ausgedrückt sind Webserver Programme, die Websites für den Abruf per Webbrowser (oder durch andere Zugangsprogramme) bereitstellen. Webserver laufen in der Regel auf Server-Rechnern, sind aber auch in einer Reihe von spezialisierten Geräten anzutreffen: Viele DSL-Router enthalten einen eigenen Webserver, der sich vom Anwender konfigurieren lässt.
Eine Website ist ein Standort im World Wide Web, der üblicherweise mehrere Webseiten enthält und im Besitz einer Einzelperson, einer Gruppe, einer Organisation oder eines Unternehmen ist.
Dieses Verfahren war der erste Versuch, ein WLAN (Wireless LAN) vor ungebetenen Lauschern zu schützen. WEP konnte jedoch geknackt worden, Verfahrensbeschreibungen und Tools finden sich im Internet. Daher gilt WEP kaum mehr als sicher, bietet aber immerhin mehr Schutz als komplett unverschlüsselte Funkübertragungen ohne WEP.
Wi-Fi (WLAN) ist der gebräuchliche Name für drahtlose Technologie in Heimnetzwerken, Mobiltelefonen, Videospielen, usw. Die meisten modernen Betriebssysteme und die fortschrittlichsten Spielkonsolen verfügen über Wi-Fi.
Industrievereinigung, die WLANs promotet und dabei den Begriff "Wi-Fi" (Wireless Fidelity) verwendet. Weitere Informationen sind auf der offiziellen Wi-Fi-Alliance-Website zu finden.
Wikipedia ist eine mehrsprachige, webbasierte Enzyklopädie mit freien Inhalten. Wikipedia wird gemeinsam von Freiwilligen geschrieben und die Artikel können von allen angemeldeten Benutzern bearbeitet werden. Der Begriff Wikipedia setzt sich aus den Wörtern Wiki (eine Art gemeinschaftlicher Website) und "Encyclopedia“ (Englisch für Enzyklopädie) zusammen.
Windows Live Spaces (auch als MSN Spaces bekannt) ist Microsofts Blogging- und Social Networking-Plattform.
Mit der Windows-Update-Funktion veröffentlicht Microsoft sämtliche Aktualisierungen und Fehlerbehebungen für das Windows-Betriebssystem. Die Funktion lässt sich z.B. über das Startmenü aktivieren.
Von der Wi-Fi Alliance entwickelter Nachfolger für das veraltete WEP (Wired Equivalent Privacy). Werden keine echten Wörter und kurzen Bezeichnungen, sondern längere, kryptische Kombinationen aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen als WPA-Schlüssel verwendet, sind WLAN (Wireless LAN)-Funknetzwerke sehr effektiv gesichert.
Dieses Verfahren gilt derzeit als die sicherste Methode, um ein WLAN (Wireless LAN) zu schützen. Neben der Bezeichnung WPA2, die von der Wi-Fi Alliance stammt, ist das Verfahren international auch als "802.11i" standardisiert worden.
Ein Wurm ähnelt in der Bauweise einem Virus und ist ebenfalls ein Computer-Schädling. Viele Würmer können gleichzeitig auch Computerviren sein. Während ein Virus vor allem die Infektion des Computers und seiner Ressourcen (etwa Dokumente) zum Ziel hat, versucht ein Wurm, andere Rechner per Netzwerk zu infizieren, zu manipulieren oder lahm zu legen.
X
X.509 ist ein Standard für die Authentifizierung in X.500-Verzeichnissen, der 1988 von der ISO und der ITU-T verabschiedet wurde. Gemäß Version 3 des X.509-Standards muss ein digitales Zertifikat folgende Angaben (Felder) enthalten: • Versionsnummer (hier v3) • Seriennummer: diese ist für jedes Zertifikat eines Herausgebers eindeutig, das heißt, ein Zertifikat ist durch diese Nummer und den Herausgeber eindeutig bestimmt • Signatur: Bezeichnung des Algorithmus, mit dem der Herausgeber das Zertifikat signiert • Herausgeber: eindeutiger Name des Herausgebers • Gültigkeit: Gültigkeitszeitraum des Zertifikates • Inhaber: eindeutiger Name des Zertifikatsinhabers • Öffentlicher Schlüssel: öffentlicher Schlüssel des Inhabers und Bezeichnung des Algorithmus, mit dem der Schlüssel verwendet wird
Y
Yahoo! Inc. ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die globale Internetdienstleistungen anbietet. Sie bietet eine große Auswahl von Produkten und Dienstleistungen, einschließlich eines Webportals, einer Suchmaschine, des Yahoo-Verzeichnisses, des Yahoo-Mailservices, Nachrichten und Postings.
Z
Ein Zeitstempel ist eine digital signierte Bescheinigung einer Zertifizierungsstelle zur Bestätigung, dass gewisse Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt existiert haben.
Zertifikate werden zur Vereinfachung in einer hierarchisch organisierten Struktur (PKI) ausgestellt. An oberster Stelle steht die Root-CA. Diese CA zertifiziert gegebenenfalls andere Zertifizierungsstellen und so weiter. Am unteren Ende schließlich befinden sich Benutzerzertifikate. Damit Benutzer innerhalb dieser Hierarchie miteinander kommunizieren können, benötigt jeder Teilnehmer den Zertifikatspfad zur Root-CA. Hierüber sind dann alle Benutzer in der Lage, beliebige Zertifikate innerhalb dieser Hierarchie auf Echtheit und Gültigkeit zu prüfen.
Im Zertifikatsverzeichnis einer Zertifizierungsstelle werden alle ausgestellten Zertifikate aufgeführt.
Die Zertifizierung eines öffentlichen Schlüssels ist die Beglaubigung der Zuordnung des Schlüssels zu einer Person, deren Identität nachgewiesen ist.
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