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Heutige Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) eröffnen eine nahezu grenzenlose Vielfalt an Möglichkeiten, um sich zu informieren, mit anderen zu kommunizieren und interagieren – dabei kann die Privatsphäre schnell auf der Strecke bleiben.
Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die zunehmende Medienkonvergenz erlauben ein einfaches Interagieren und Kommunizieren über verschiedene Geräte und Plattformen hinweg. Zudem ermöglichen insbesondere Angebote und Dienste des Web 2.0 registrierten Personen das Einrichten von persönlichen Profilen, die Verlinkung mit anderen Personen, die Veröffentlichung von Kommentaren, Blogs, Fotos oder Videos und das Twittern („Zwitschern“) über die augenblicklichen Befindlichkeiten, Vorhaben oder Ereignisse.
Bei all diesen Aktivitäten hinterlässt man auf verschiedene Weisen sein Spuren. Die meisten Angebote des Web 2.0 leben nicht unwesentlich davon, dass Nutzerinnen und Nutzer ihre Informationen und persönlichen Daten ins Netz stellen. Auf den Schutz der Privatsphäre wird dabei oft verzichtet. Über die Konsequenz ist man sich nicht immer im Klaren. Online sicher bleiben – ob am PC oder beim Umgang mit dem Handy – ist jedermanns Verantwortung. Vor allem für Kinder und Jugendliche ist es grundlegend, dass man ihnen ein Verständnis für den Schutz ihrer Privatsphäre vermittelt.
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