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Teachtoday vor Ort

Lesezeit: Minuten
Teachtoday vor Ort 08.04.2026

Wenn Bilder lügen: Deepfakes im Klassenchat

Mit KI-Tools lassen sich inzwischen täuschend echte Bilder und Videos erstellen. Diese Entwicklung macht auch vor Schulhöfen nicht halt. Manipulierte Fotos oder gefälschte Inhalte können im Klassenchat verbreitet werden, mit massiven Folgen für Betroffene.

Für Kinder ist oft schwer zu erkennen, was echt und was manipuliert ist. Gleichzeitig wächst der Druck, Inhalte schnell weiterzuleiten, um dazuzugehören oder mit zulachen. Vielen ist nicht bewusst, dass bereits das Teilen eines gefälschten Bildes rechtliche Konsequenzen haben kann und erheblichen emotionalen Schaden anrichtet.

Eltern sollten daher nicht nur über klassische Formen von Cybermobbing sprechen, sondern auch über die Möglichkeiten künstlicher Bild- und Videomanipulation. Eine zentrale Botschaft lautet: Technische Machbarkeit bedeutet nicht moralische Legitimation. Es braucht klare Werte im digitalen Miteinander.

Ein offenes Gesprächsklima ist entscheidend. Kinder müssen wissen, dass sie sich an Erwachsene wenden können, wenn sie betroffen sind oder unsicher werden. Schulen und Familien können gemeinsam Strategien entwickeln, um respektvolles Verhalten im Klassenchat zu stärken und im Ernstfall schnell zu reagieren. Nutzen Sie gemeinsam zur ersten Hilfe beim Thema Deepfakes unseren Entscheidungsbaum. Für eine tiefgehende Auseinandersetzung zum Thema Desinformation und KI können Sie HIER unser passendes Themendossier durchstöbern.

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