Datenschutz

In diesem Onlinetraining erfahren Sie das Wichtigste über Datenschutz und wie Sie das Thema gemeinsam mit Kindern besprechen können.

Datenschutz

Datenschutz

Thema:
Datenschutz
Lernziel:
Kinder für Datenschutz sensibilisieren
Zeitaufwand:
15 min

Vorbemerkung

Das Thema Datenschutz gewinnt heute immer mehr an Bedeutung. In diesem Onlinetraining erfahren Sie, was Datenschutz ist und wie Sie Kinder dafür sensibilisieren können.

Daten überall

Nichts ist umsonst!
Kindern ist oft nicht bewusst, dass sie beim Chatten oder Posten wertvolle Daten erzeugen. Auch für sie gilt: Kein Onlinedienst ist kostenlos, denn für fast jede Art der Nutzung bezahlt man mit seinen Daten. Besonders wertvoll für Dritte sind die personenbezogenen Daten. Hinzu kommen Daten, die bei vielen Anwendungen im Hintergrund erzeugt und vom Nutzer nicht wahrgenommen werden.

Tipp

Hierzu mehr erfahren Sie im "Hintergrund".
 
Daten und soziale Netzwerke
In den sozialen Netzwerken werden nur die Informationen gespeichert, die man selbst angibt und veröffentlicht.
Das ist leider nicht richtig. Denn in sozialen Netzwerken werden Daten über sämtliche Aktivitäten und Interaktionen des Nutzers gesammelt und gespeichert. Außerdem auch über die benutzten Geräte, den eigenen Standort, den Zeitpunkt der Nutzung und vieles mehr.
Richtige Antwort! In sozialen Netzwerken werden weit mehr Daten gesammelt und gespeichert. Zum Beispiel über alle Aktivitäten des Nutzers und seine Interaktionen mit anderen, über die benutzten Geräte, den eigenen Standort oder den Zeitpunkt der Nutzung.
Ja
Nein

Datenschutz

Personenbezogene Daten
Personenbezogene Daten, oftmals als persönliche Daten beschrieben, unterliegen in Deutschland laut Bundesdatenschutzgesetz einem besonderen Schutz. Das heißt, nur die Person, der die Daten gehören, darf auch bestimmen, wer die Daten zu welchem Zweck verarbeiten und weitergeben darf.

Hinweis

Weitere Informationen darüber, wie Daten oftmals unbemerkt gespeichert und weitergegeben werden, finden Sie in den Hintergrundinformationen im Themendossier.
Auch wenn die persönlichen Daten per Gesetz geschützt sind, kommt es vor allem auf das eigene Verhalten an, denn nicht immer können Gesetzte 100 % Schutz bieten. Sensibilisieren Sie deshalb auch Kinder dafür, wie wichtig der Schutz ihrer Daten ist. Angaben wie Name, Geburtsdatum, Anschrift, Telefonnummer etc. gehören nicht ins Netz.

Vorbild sein
Kinder orientieren sich in ihren Handlungen gerne an den Eltern oder anderen Bezugspersonen. Deshalb können Sie bei der Nutzung des Internets mit gutem Beispiel vorangehen. Wie bewusst gehen Sie mit Ihren Daten um? Dazu folgende Frage:
 
Lesen Sie beim Herunterladen einer App genau die Datenschutzbestimmungen?
Ja, sehr genau. Ich lese nur die Infos über Kosten und Datenzugriff. Ich überfliege sie nur. Nein, gar nicht.
Onlineanwendungen wie Apps oder Spiele sind aus unserem digitalen Leben nicht mehr wegzudenken. Gerade Kinder sind von den kleinen technischen Anwendungen sehr fasziniert. Außerdem lassen sie sich schnell und unkompliziert auf jedem Gerät installieren. Um so wichtiger ist es, bei jeder neuen Anwendung die AGB und Datenschutzbestimmungen zu lesen.

Bewusst handeln
Das genaue Lesen der AGB und Datenschutzrichtlinien ist nur ein wichtiger Aspekt, wenn es um den Schutz der persönlichen Daten geht. Was Sie daneben noch tun können, damit Sie Ihre und die persönlichen Daten von Kindern schützen, lesen Sie hier:
 
1.
2.
3.
4.
Vier wichtige Aspekte für den Schutz der persönlichen Daten

Gemeinsam im Netz

Kinder begleiten
Begleiten Sie Kinder bereits bei den ersten Schritten im Internet aktiv und sensibilisieren Sie sie für den Schutz der persönlichen Daten. Surfen Sie mit jüngeren Kindern gemeinsam und suchen Sie geeignete Internetseiten für sie aus. Sind die Kinder schon älter, vereinbaren Sie, dass Sie davon in Kenntnis gesetzt werden, welche Internetseiten sie besuchen.

Ratsam ist es, Sicherheitseinstellungen am Gerät vorzunehmen und eine Jugendschutzsoftware zu installieren. Auch das Einrichten von Nutzerkonten ist hilfreich für den Schutz der Daten. Gerade bei Downloads aus dem Internet werden häufig persönliche Daten abgefragt. Deshalb ist es bei Kindern empfehlenswert, dass Sie vor jedem Download aus dem Netz informiert werden, um sicherzugehen, dass es sich nicht um kostenpflichtige oder unerlaubte Downloads handelt. Denn gerade das Herunterladen von Bildern oder Videos unterliegt dem Urhebergesetz, das Kinder häufig noch nicht kennen.

Tipp

Eine Checkliste mit Empfehlungen zur Sicherheit von Passwort- und Geräteschutz finden Sie im „Sicherheitscheck“ des SROLLER-Magazins 03.

Sicher im Netz

Kinder sensibilisieren
Kindern ist bei der Nutzung digitaler Geräte oder des Internets oft nicht bewusst, welche Daten erzeugt werden und was mit diesen Daten geschieht. Deshalb ist es für Sie als Erwachsener wichtig, einerseits die Mediennutzung der Kinder aufmerksam zu begleiten und dabei auch deren Umgang mit den eigenen Daten im Blick zu behalten. Andererseits sollten Sie Kinder möglichst frühzeitig an das Thema Datenschutz 
heranführen und es immer wieder aufgreifen. Da die digitale Welt bereits fast vollständig in den normalen Lebensalltag integriert ist, gibt es stets Anlässe, um gemeinsam das Thema zu besprechen und Datenschutz zu leben. Hier einige Tipps dazu:
Erklären Sie altersgerecht, dass Daten etwas ganz Persönliches sind und geschützt werden müssen.
Thematisieren Sie Datenschutz im Alltag. Reden Sie zum Beispiel über ungewollte Werbung und wie der Absender an Ihre Adresse gelangen konnte.
Machen Sie Kindern bewusst, dass kostenlose Dienste, Spiele oder Apps oft mit persönlichen Daten „bezahlt“ werden.
Richten Sie Nutzerkonten und Profile gemeinsam ein und sprechen Sie über die Daten, die dabei erfasst werden.
Erstellen Sie auch für Kinder stets starke Passwörter.

Machen Sie den Datenschutz-Test
Klicken Sie auf „Start“. Entscheiden Sie, ob es sich um eine personenbezogene Information handelt oder nicht.


Frage 1 von 2

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Antwort 1
Antwort 1
Antwort 1

Kapitel:

Wichtige Begriffe

Datenschutz
Datenschutz stellt sicher, dass jede einzelne Person entscheiden darf, wer deren persönliche Daten wann und wofür speichert, verarbeitet oder weitergibt (Recht auf informationelle Selbstbestimmung). Damit soll gewährleistet werden, dass die persönlichen Daten vor Diebstahl und Missbrauch geschützt werden. Der Datenschutz ist im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) verankert.
Datenverschlüsselung
siehe Verschlüsselung
Privatsphäre
Umgangssprachlich versteht man unter Privatsphäre ganz persönliche Lebensbereiche, die vor anderen Menschen verborgen bleiben sollten oder nur mit sehr vertrauten Personen geteilt werden. Beispiele dafür sind: deine Daten, deine Adresse, deine Telefonate, deine Kontakte. Alle Menschen haben das Recht, sich in bestimmten nichtöffentlichen Bereichen ihres Lebens frei und unbehelligt von äußeren Einflüssen zu entfalten. Diese Bereiche bilden die Privatsphäre und genießen besonderen Schutz.
Sicherheits-Check
Überprüfung, wie es um die Sicherheit Ihres Computers bestellt ist.