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Wissenschaft aktuell

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Wissenschaft aktuell 10.11.2017

Eltern sorgen sich um Sicherheit ihrer surfenden Kinder

Mit einer repräsentativen Studie hat der Verein Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) untersucht, inwieweit der Schutz vor negativen Surf-Erlebnissen in den Sorgen, den Einstellungen, dem Wissen und dem Handeln von Eltern und deren Kindern verankert ist.

Laut "Jugendmedienschutzindex" sehen 94 Prozent aller Eltern sich selbst in der Pflicht, ihre Kinder vor negativen Erfahrungen im Netz zu schützen. Zu den Gefahren wird u. a. der Kontakt zu Fremden, verstörende Gewalt- oder Pornografie-Inhalte, Cybermobbing, Datenklau, Viren gezählt.

Mit 13 Jahren überflügeln Kinder allerdings häufig ihre Eltern in Bezug auf Online-Fähigkeiten, weshalb sich 82 Prozent der Eltern auch Hilfe von Behörden wünschen. Ebenfalls 81 Prozent sehen soziale Netzwerke in der Verantwortung. Fast alle Eltern (90 Prozent) würden es begrüßen, wenn der Zugriff auf Online-Angebote generell erschwert wird, um Kinder besser zu schützen.

Grundsätzliches Wissen über den Jugendmedienschutz ist bei der deutlichen Mehrheit der Eltern vorhanden. Sind Heranwachsende mit problematischen Online-Angeboten konfrontiert oder brauchen Unterstützung bei belastenden Erfahrungen, kennt aber nur etwa ein Drittel der Eltern entsprechende Anlaufstellen. Nur sehr wenige haben diese bisher in Anspruch genommen, so die Studie, die im Auftrag der FSM vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung und JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis durchgeführt wurde.

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