Bildungsnotiz

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Bildungsnotiz 10.10.2019
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Jugendliche kaufen es YouTubern ab

Duschschaum, Sweater, Make-up, Uhren und Gadgets - Influencer werben für fast alles. Das weiß natürlich auch die Werbewirtschaft und trägt ihre Marktneuheiten in der Hoffnung auf große Umsätze an die Netzstars heran.

Wohl zurecht, wie die aktuelle Jugend-Digitalstudie 2019 der Postbank unter 16- bis 18-Jährigen zeigt. Denn die Hälfte (53 Prozent) der rund 1.000 befragten Jugendlichen gab an, schon Produkte auf Empfehlung von Influencern gekauft zu haben. Vor allem YouTuber sind besonders beliebt, 43 Prozent haben auf YouTube etwas gesehen, das sie dann auch gekauft haben.

Am zweithäufigsten wurde Instagram genannt, 31 Prozent haben sich dort von einem Bild zum Kauf eines Produktes inspirieren lassen. An dritter Stelle folgen Influencer, die sich auf anderen Social Media-Plattformen wie Twitch oder Snapchat einen Namen gemacht haben. Hier werden noch 22 Prozent der Jugendlichen zum Einkauf motiviert. Platz vier belegen Blogger, sie nehmen 14 Prozent des Einflusses auf Kaufentscheidungen ein.

Doch nicht nur die Einfluss nehmenden Akteure wurden betrachtet auch die Käuferschaft und die Einkäufe wurden näher beleuchtet und geben Aufschluss über die Wirksamkeit von Influencer-Werbung in den verschiedenen Bereichen. Besonders häufig werden Schuhe und Kleidung gekauft (66 Prozent), Filme und Serien On-Demand geschaut (52 Prozent), Lesestoff erworben (49 Prozent) und Musik gestreamt (45 Prozent).

Beim Geschlechtervergleich kristallisiert sich heraus, dass Jungs häufiger Unterhaltungselektronik im Internet bestellen (47 Prozent im Vergleich zu Mädchen mit 28 Prozent), Mädchen dafür mehr Kleidung kaufen (75 Prozent im Vergleich zu Jungs mit 57 Prozent).

Grundlage der Postbank Jugend-Digitalstudie 2019 ist eine Befragung von 1.004 jugendlichen Deutschen zwischen 16 und 18 Jahren im Zeitraum April/Mai 2019.

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