Zum Safer Internet Day 2026 am 10. Februar steht mit dem Thema „KI and me. In künstlicher Beziehung“ eine Frage im Mittelpunkt, die viele Familien beschäftigt:
Wie verändert KI unser Miteinander und was bedeutet das für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen?
Wie verändert KI unser Miteinander und was bedeutet das für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen?
Viele Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene nutzen KI inzwischen wie eine Art Gesprächspartner*in.
KI hört zu, reagiert verständnisvoll, lobt, beruhigt und gibt schnelle Antworten auf Fragen oder Probleme. Das kann sich entlastend anfühlen, besonders in Momenten von Unsicherheit, Stress oder Frust.
Gleichzeitig stellen sich neue Fragen:
Was macht es mit Beziehungen, wenn Nähe, Trost und Zustimmung jederzeit verfügbar sind?
Und wie verändert das den Umgang mit Zweifeln, Problemen oder schwierigen Gefühlen?
In zwei Gesprächen mit Zoe Olbermann und Lisa Königs schauen wir genau hin. Die Videos beleuchten, wie KI Nähe entstehen lässt, wie sie auf Menschen wirkt und was das insbesondere für Familien bedeutet.
Interview mit Lisa Königs: Immer da, immer erreichbar. Wenn KI im Familienalltag mitredet.
Teachtoday Interview
Thema:
Wenn KI im Familienalltag mitredet, stellen sich ganz praktische Fragen.
Im Gespräch mit Lisa Königs von der Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) geht es um die Elternperspektive:
Woran lässt sich erkennen, wenn KI emotional zu viel Raum einnimmt?
Wie können Eltern ihre Kinder gut begleiten?
Und wie lässt sich KI sinnvoll in den Familienalltag einbinden?
Das Interview gibt Orientierung, ohne zu verunsichern – und macht Mut, im Gespräch zu bleiben.
Expertin:
Lisa Königs - Referentin für Medienbildung, weitklick / FSM e.V.
Datum: 10.02.2026
Zielgruppe: Eltern und erwachsene Begleitpersonen von Kinder und Jugendlichen
Wenn KI im Familienalltag mitredet, stellen sich ganz praktische Fragen.
Im Gespräch mit Lisa Königs von der Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) geht es um die Elternperspektive:
Woran lässt sich erkennen, wenn KI emotional zu viel Raum einnimmt?
Wie können Eltern ihre Kinder gut begleiten?
Und wie lässt sich KI sinnvoll in den Familienalltag einbinden?
Das Interview gibt Orientierung, ohne zu verunsichern – und macht Mut, im Gespräch zu bleiben.
Expertin:
Lisa Königs - Referentin für Medienbildung, weitklick / FSM e.V.
Datum: 10.02.2026
Zielgruppe: Eltern und erwachsene Begleitpersonen von Kinder und Jugendlichen
Online-Talk mit Dr. Zoe Olbermann: Couchgespräche. Wie KI Nähe schafft.
Teachtoday Online-Talkrunde
Thema:
Im Gespräch mit Dr. Zoe Olbermann geht es darum, wie digitale Beziehungen wirken, warum KI als verständnisvoll und zugewandt erlebt wird und was das mit Menschen macht.
Sie ordnet ein, welche positiven Effekte diese Form von Nähe haben kann, wo sie entlastet und wo Risiken liegen, wenn Orientierung und Bestätigung überwiegend aus digitalen Gesprächen mit der KI kommen.
Expertin:
Dr. Zoe Olbermann - Kommunikationswissenschaftlerin und Expertin für persuasive und strategische Kommunikation
Datum: 10.02.2026
Zielgruppe: Familie
Im Gespräch mit Dr. Zoe Olbermann geht es darum, wie digitale Beziehungen wirken, warum KI als verständnisvoll und zugewandt erlebt wird und was das mit Menschen macht.
Sie ordnet ein, welche positiven Effekte diese Form von Nähe haben kann, wo sie entlastet und wo Risiken liegen, wenn Orientierung und Bestätigung überwiegend aus digitalen Gesprächen mit der KI kommen.
Expertin:
Dr. Zoe Olbermann - Kommunikationswissenschaftlerin und Expertin für persuasive und strategische Kommunikation
Datum: 10.02.2026
Zielgruppe: Familie
Parasoziale Beziehungen beschreiben einseitige emotionale Bindungen zu Medienfiguren oder digitalen Systemen, obwohl keine echte gegenseitige Beziehung besteht. Bei KI kann sich das wie eine Freundschaft anfühlen, weil sie persönlich und verlässlich reagiert. Diese Nähe kann unterstützen, ersetzt aber keine echten menschlichen Beziehungen.
Anthropomorphismus bedeutet, nicht-menschlichen Systemen wie KI menschliche Eigenschaften zuzuschreiben, zum Beispiel Gefühle, Verständnis oder Absichten. Wenn KI „empathisch klingt“, reagiert unser Gehirn oft so, als würden wir mit einem Menschen sprechen. Das macht die Nutzung leichter, kann aber Grenzen verwischen.
Zwischenmenschliche Kommunikation meint den direkten Austausch zwischen Menschen, inklusive Widerspruch, emotionaler Rückmeldung und gemeinsamer Verantwortung. Sie unterscheidet sich von Gesprächen mit KI, weil echte Beziehungen Gegenseitigkeit und Entwicklung ermöglichen. Das ist besonders wichtig für soziale und emotionale Lernprozesse.
Überbestätigung entsteht, wenn Zustimmung und Zuspruch erfolgen, ohne Einordnung, Grenzen oder alternative Perspektiven. KI reagiert oft unterstützend und bestätigend, was sich entlastend anfühlen kann. Fehlt jedoch ein Korrektiv, gehen wichtige Lern- und Reflexionsmomente verloren.
Eine Meinungsblase entsteht, wenn Menschen überwiegend Inhalte erhalten, die ihre eigenen Ansichten bestätigen. Digitale Systeme können solche Blasen verstärken, indem sie sich an bisherigen Vorlieben orientieren. Andere Perspektiven geraten dadurch leicht aus dem Blick.
Die Zwei-Quellen-Prüfung bedeutet, Informationen nicht nur aus einer einzigen Quelle zu übernehmen, sondern sie zusätzlich einzuordnen oder zu überprüfen. Daran anknüpfend beschreibt das Zweitmeinungsprinzip, sich bei wichtigen Fragen oder Unsicherheiten nicht nur auf eine einzige Einschätzung zu verlassen – auch nicht auf die von KI. Gerade weil KI oft klar, verständnisvoll und überzeugend antwortet, ist es sinnvoll, Gedanken zusätzlich mit anderen Menschen oder Perspektiven abzugleichen, um Orientierung, Reflexion und echte Auseinandersetzung zu fördern.
Es gibt unterschiedliche Arten von KI mit sehr verschiedenen Aufgaben. Manche KI ist dialogisch gestaltet, reagiert persönlich, klingt empathisch und imitiert menschliche Nähe, ist aber kein Mensch und kann keine echte Beziehung führen, Verantwortung übernehmen oder situativ eingreifen. Andere KI arbeitet eher funktional, etwa beim Recherchieren von Informationen, beim Sortieren von Inhalten oder beim Bereitstellen von Quellen, ohne emotional zu begleiten oder zu beraten. KI entwickelt sich stetig weiter, greift aber immer nur auf vorhandene Daten, Muster und Wahrscheinlichkeiten zurück, d.h. echte menschliche Beziehungen kann sie nicht ersetzen.
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