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Bildungsnotiz

Lesezeit: Minuten
Bildungsnotiz 23.09.2020

Senioren lieben Casual Games, Teenager Ego-Shooter

Das Smartphone ist nicht nur das am weitesten verbreitet digitale Spielgerät, es wird auch am längsten zum Spielen verwendet. Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage spielen zwei Drittel (65 Prozent) aller Befragten täglich damit, jeder Fünfte (21 Prozent) sogar länger als zwei Stunden pro Tag.

Bei den unter 30-Jährigen spielen sogar 27 Prozent länger als 2 Stunden täglich per Smartphone. PC-Gamer spielen mit 62 Prozent fast genauso häufig jeden Tag – rund jeder Sechste (16 Prozent) länger als zwei Stunden. Letzteres trifft bei den 16- bis 29-jährigen Desktop-PC-Gamern auf jeden Fünften (20 Prozent) zu. Die Zahl derjenigen, die derart intensiv spielen, fällt bei den anderen Geräten niedriger aus: 39 Prozent derjenigen, die mit einer stationären Spielekonsole spielen, tun dies täglich – und jeder Zehnte (11 Prozent) länger als zwei Stunden.

Die Bereitschaft, für digitale Spiele zu zahlen, ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Fast 7 von 10 Nutzern von Computer- oder Videospielen (69 Prozent) haben in den vergangenen zwölf Monaten Geld dafür ausgegeben – vor einem Jahr waren es noch 64 Prozent und 54 Prozent im Jahr 2017. Dabei machen Abo-Modelle einen wachsenden Anteil der Ausgaben aus: Insgesamt 55 Prozent haben mindestens ein Gaming-Abo abgeschlossen.

Am meisten werden Casual Games gespielt. 73 Prozent setzen auf diese Gelegenheitsspiele für Zwischendurch, vor allem auf dem Smartphone: Candy Crush, Angry Birds oder Solitaire zählen zu den berühmtesten. Zwar werden diese Spiele über alle Altersgruppen genutzt, von Senioren aber besonders gerne: 93 Prozent der über 65-Jährigen spielen zumindest gelegentlich Casual Games, aber auch drei Viertel (75 Prozent) der unter 30-Jährigen. Anders ist es bei den Action-Spielen oder Ego-Shootern, die auf dem zweiten Platz der meistgespielten Spiele liegen: 67 Prozent spielen diese Games insgesamt. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 81 Prozent und bei den über 65-Jährigen nur noch 30 Prozent.

Weitere Informationen:
Zur Bitkom-Studie

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