Hinhören statt bewerten: Gemeinsam durch die Zeugnisphase
Die Bundesschülerkonferenz (BSK) und Nummer gegen Kummer e.V. machen darauf aufmerksam, dass Zeugnisse nicht darüber entscheiden dürfen, wie wertvoll sich junge Menschen fühlen. Betont wird dies von Lilli Berthold von der BSK. Wenn Leistungsdruck und negative Gefühle den Schulalltag prägen, kann das weitreichende Folgen haben, von Schulangst bis hin zu psychischen Erkrankungen. Gerade in wichtigen Entwicklungsphasen brauchen junge Menschen daher Verständnis, Gesprächsbereitschaft und verlässliche Unterstützung.
Gleichzeitig steht das Schulsystem selbst unter hohem Druck. Lehrkräfte sollen heute weit mehr leisten als Wissensvermittlung, stoßen dabei jedoch oft an strukturelle Grenzen. Das Deutsche Schulbarometer 2025 zeigt deutlichen Fortbildungsbedarf und eine vielfach als unzureichend empfundene psychosoziale Unterstützung an Schulen. Für Kinder und Jugendliche bedeutet das, dass Belastungen häufig bestehen bleiben, ohne ausreichend aufgefangen zu werden. Ergänzende Angebote wie die anonymen und kostenlosen Beratungen von Nummer gegen Kummer e.V. bieten hier wichtige Entlastung.
Die gemeinsame Botschaft von BSK und Nummer gegen Kummer e.V. ist klar: Mentale Gesundheit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und Zeugnisse sollten nie zum Maßstab für den Wert oder die Zukunft junger Menschen werden. Themen wie Achtsamkeit und mentale Gesundheit im digitalen Raum werden stetig wichtiger als Ausgliche für junge Menschen. In unserem Elternratrgeber gibt es Impulse für ein achtsames Miteinander in der Familie in digitalen Angelegenheiten und unsere Toolbox bietet spannende Materialien für Lerngruppen.
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