KI statt Suchmaschine? Was Eltern jetzt wissen sollten
Jede zweite Person nutzt diese Möglichkeit inzwischen zumindest manchmal. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es sogar zwei Drittel. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Befragung von 1.156 Personen ab 16 Jahren durch den Digitalverband Bitkom.
Praktisch ist das auf jeden Fall, aber nicht ohne Risiko. 42 Prozent berichten, dass sie schon falsche oder frei erfundene Antworten erhalten haben. Trotzdem prüft nur etwa die Hälfte die Ergebnisse, bevor sie sie weiterverwendet.
Auch Google & Co. setzen inzwischen auf KI und blenden automatische Zusammenfassungen an erster Stelle ein. Viele finden das hilfreich: 45 Prozent sparen damit Zeit. Andere bleiben skeptisch, weil die Texte Fehler enthalten können oder zu oberflächlich wirken.
Für Eltern bedeutet das: Kinder wachsen in einer Welt auf, in der KI die erste Antwort liefert. Deshalb gilt es, gemeinsam zu üben, Informationen zu prüfen, Quellen zu vergleichen und nicht der erstbesten Antwort zu vertrauen. So lernen Kinder, KI sicher und bewusst zu nutzen. Teachtoday bietet dazu verschiedene Formate. Als Einstieg lohnt sich ein Blick in unseren Ratgeber. Hier finden Eltern erste Hilfe für digitale Herausforderungen in der Familie.
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