Digitale Erschöpfung: Was tun, wenn das Gehirn keine Pause mehr findet?
Die JIMplus-Studie 2026 zeigt: 72 Prozent der Jugendlichen fühlen sich durch Social Media von wichtigen Aufgaben abgelenkt, mehr als die Hälfte verliert Zeit für Erholung und Freizeit, und 40 Prozent berichten von Konzentrationsproblemen nach längerer Nutzung. Gleichzeitig erleben viele soziale Medien als wichtige Quelle für Information und Austausch.
Für Eltern bedeutet das: Nicht jede Bildschirmzeit ist problematisch. Entscheidend ist, ob digitale Medien den Alltag bereichern oder dauerhaft belasten. Wer ständig zwischen verschiedenen Inhalten wechselt, braucht bewusst Auszeiten, damit das Gehirn Eindrücke verarbeiten und neue Energie sammeln kann.
Hilfreich sind gemeinsame bildschirmfreie Zeiten, wie zum Beispiel beim Essen oder vor dem Schlafengehen und offene Gespräche über die eigene Mediennutzung. Fragen wie „Wann tut dir Social Media gut?“ oder „Woran merkst du, dass du eine Pause brauchst?“ helfen Kindern und Jugendlichen, ein Gespür für ihr digitales Wohlbefinden zu entwickeln. Denn ein gesunder Umgang mit Medien entsteht nicht durch Verbote, sondern durch Begleitung und gemeinsame Absprachen. Mehr dazu gibt es in unserem Elternratgeber!
Digitales Wohlbefinden: Was Eltern aus der JIMplus-Studie 2026 mitnehmen können
Warum Jugendliche die digitalen Angebote als Bereicherung aber auch als auch Belastung erleben
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