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Familie und Medien

Lesezeit: Minuten
Familie und Medien 28.02.2017

Digitale Geräte gehören zum Alltag von Kindern

Kinder wachsen heute in einem Umfeld mit sehr breitem Repertoire an Mediengeräten auf. Das zeigt die aktuelle KIM-Studie 2016 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs), für die 1229 Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren sowie deren Haupterzieher befragt wurden.

In praktisch allen Familien mit Kindern sind Fernseher, Mobiltelefone, Internetzugang sowie ein Computer oder Laptop vorhanden. In knapp neun von zehn Haushalten gibt es ein Radio, Smartphones sind bei 84 Prozent vorhanden. Digitalkameras und Spielkonsolen sind in drei von vier Familien verfügbar. 36 Prozent der Familien haben eine Tageszeitung abonniert und in gut jeder vierten Familie kann inzwischen ein Tablet-PC genutzt werden (28 Prozent).

Die Sechs- bis 13-Jährigen selbst besitzen noch nicht so viele verschiedene Mediengeräte. Nach Angaben der Haupterzieher sind Mobiltelefone (51
Prozent, egal ob konventionelles Handy oder Smartphone) am weitesten verbreitet. Eine eigene Spielkonsole besitzen 23 Prozent). Etwa jedes dritte Kind nennt einen Fernseher (36 Prozent) oder ein Smartphone (32 Prozent) sein Eigen, einen Computer bzw. Laptop besitzt ein Fünftel der Kinder (20 Prozent). 18 Prozent können vom eigenen Zimmer aus das Internet nutzen. Über einen eigenen Tablet-PC verfügt mit 5 Prozent nur
eine Minderheit der Kinder.

Im Alltag der Kinder steht das Fernsehen (96 Prozent) an erster Stelle der regelmäßig ausgeübten Aktivitäten, gefolgt vom Treffen mit Freunden (94 Prozent), Hausaufgaben/Lernen (93 Prozent) und dem Spielen drinnen (93 Prozent) oder draußen (92 Prozent). Ein Handy oder Smartphone nutzen 59 Prozent aller Kinder mindestens einmal pro Woche, Tablet-PCs werden von 28 Prozent regelmäßig genutzt.

Bücher sind ein fester Bestandteil des Medienalltags der Kinder. 48 Prozent lesen regelmäßig in ihrer Freizeit, insgesamt greifen 84 Prozent zumindest selten zum Buch.

Weitere Informationen:
Quelle: KIM-Studie 2016
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