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Wissenschaft aktuell 29.04.2019
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Social-Media-Nutzung

Die Begeisterung für Soziale Medien geht in Deutschland zurück. Laut aktuellem "Deutschland-Index der Digitalisierung" des Fraunhofer-Instituts sank in den meisten Bundesländern der Anteil der Social-Media-User.

Lediglich im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Hamburg stieg der Anteil der Menschen, die Twitter, Facebook, Instagram und Co. nutzen. Demnach gaben zuletzt nur 38 Prozent der Einwohner Brandenburgs an, in sozialen Medien unterwegs zu sein. Das war bundesweit der niedrigste Wert.

Spitzenreiter in Sachen Social Media-Nutzung war Rheinland-Pfalz mit 60 Prozent. Dass die Ost-Bundesländer mit Ausnahme von Berlin alle Werte von unter 50 Prozent erreichten, dürfte auch der Tatsache geschuldet sein, dass aus diesen Regionen in den vergangenen Jahrzehnten besonders viele junge Menschen abgewandert waren.

Ein großes Stadt-Land-Gefälle in der generellen Nutzung sozialer Medien gibt es nicht. 56 Prozent der Einwohner städtischer Räume nutzen soziale Medien, in dünn besiedelten Regionen sind es 49 Prozent. Der Unterschied zwischen Stadt und Land ist in Deutschland somit sonderlich stark ausgeprägt. Zudem ist der Rückgang in Stadt und Land jeweils nahezu gleich, so die Studienergebnisse.

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