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Wissenschaft aktuell 02.04.2019
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Lehrpersonen geben IT an Schulen schlechte Noten

Die allgemeinen technischen Voraussetzungen in Schulen sowie die Nutzungsmöglichkeiten von digitalen Geräten im Unterricht ist häufig immer noch sehr dürftig.

Diesen Eindruck bestätigen bundesweit über 500 Lehrerinnen und Lehrer in einer aktuellen Bitkom-Umfrage. Jede zweite Lehrperson würde gern öfter digitale Medien im Unterricht einsetzen, kann dies aber aufgrund fehlender Geräte sowie Lehrmaterialien, möglichen Technikversagens oder mangelnder Kenntnisse nicht.

Schon allein bei der Grundausstattung klaffen die Standards auseinander. Ein Beamer haben fast alle (99 Prozent), wenngleich nur jede vierte Lehrperson ihn täglich benutzt. Ein Notebook (oder stationären Computer) haben immerhin noch 82 Prozent (bzw. 87 Prozent). Täglich genutzt wird es von 21 Prozent der Befragten.

Auch das interaktive Whiteboard, also die Tafel 2.0, ist noch nicht in jeder Schule angekommen. Denn nur zwei von drei Schulen statten ihre Klassen damit aus und nur ein Fünftel jener Lehrpersonen, die ein solches Whiteboard nutzen könnten, tun dies auch an allen Unterrichtstagen.

Demzufolge verwundert es auch nicht, dass nur jede dritte Schule (31 Prozent) Tablets einsetzt, nur 14 Prozent davon regelmäßig (und geringe 3 Prozent täglich). Dazu kommt noch, dass solche Geräte nicht als Klassensatz angeschafft werden, sondern lediglich in speziellen Fachräumen genutzt werden können.

Da hilft es auch nichts, dass nahezu alle Schülerinnen und Schüler ein Smartphone in der Hosentasche dabeihaben. Denn neun von zehn Lehrpersonen setzen es bloß in Ausnahmefällen ein.

Nach einer Note für die Bewertung der technischen Voraussetzungen der Schule gefragt, fällt das Urteil mäßig aus. Sowohl die Internetgeschwindigkeit als auch die Aktualität der Geräte seien „befriedigend“. Nur noch „ausreichend“ seien die Schnelligkeit bei der technischen Problemlösung und die Anzahl der Geräte sowie Softwarelizenzen in Relation zur Schülerschaft.

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