Bildungsnotiz

Bildungsnotiz 28.08.2018
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US-Studie: Jugendliche üben Selbstkritik an Smartphone-Nutzung

Seit das erste iPhone 2007 auf den Markt kam, erlebte es einen revolutionären Siegeszug. Dank seiner multifunktionalen Einsatzmöglichkeiten ist es aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken!

Da wundert es nicht, dass Überlegungen und Debatten über die Smartphone-Sucht zunehmen und Selbstkritiken zur permanenten Nutzung immer häufigen erfolgen. In den Vereinigten Staaten befragte dazu das Forschungsinstitut Pew Research in der Studie „How Teens and parents navigate Scree time and device distractions“ Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren und kam zu folgenden Ergebnissen: Mehr als die Hälfte (54 Prozent) findet, dass sie das Smartphone zu oft in die Hand nehmen.

52 Prozent wollen deshalb zukünftig ihre Smartphone-Nutzung verringern. Noch höher ist der Anteil der Jugendlichen, die sich stärker einschränken wollen, wenn es um Computerspiele (58 Prozent) oder soziale Netzwerke (57 Prozent) geht.

Die Mehrheit der befragten Jugendlichen ist ständig im Internet unterwegs. So gaben 72 Prozent an, dass sie morgens zuerst nach dem Smartphone greifen, um zu sehen, ob neue Nachrichten angekommen sind. Dennoch sind 90 Prozent der Meinung, dass sie zu viel Zeit im Internet verbringen und dies als ein großes Problem betrachten, 60 Prozent sehen das als ein sehr großes Problem.

Bei den befragten Eltern äußersten sich zwei Drittel besorgt darüber, wie viel Zeit ihre Kinder im Internet verbringen. 57 Prozent gaben an, die Nutzung der digitalen Medien bei den Kindern nach bestimmten Regeln zu limitieren. Doch mehr als die Hälfte der Jugendlichen gab wiederum an, dass ihre Eltern zu oft das Handy nutzen und es deshalb schwierig sei, mit ihnen zu sprechen. Sollten also auch Eltern Selbstkritik hinsichtlich ihrer Smartphone-Nutzung üben?

Weitere Informationen:
Zur Pew Research Studie
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