Wissenschaft aktuell

Lesezeit: Minuten
Wissenschaft aktuell 03.09.2019
Teilen:

Neun von zehn Schulen nutzen Internetsperren

Netzsperren sind für deutsche Schülerinnen und Schüler so selbstverständlich wie Hefter, Pausenbrot und Klassenarbeit.

Neun von zehn Schulen (88 Prozent) nutzen technische Schutzmöglichkeiten, um den Internetzugang zu begrenzen und den Aufruf bestimmter Seiten und Anwendungen zu blockieren, etwa mittels Filter-Software oder Proxy-Lösungen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von mehr als 500 Lehrerinnen und Lehrern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

In der Lehrerschaft stoßen Netzsperren auf breite Zustimmung. Fast ausnahmslos alle Lehrerinnen und Lehrer (99 Prozent) finden den Einsatz technischer Schutzmechanismen an Schulen grundsätzlich sinnvoll.

„Kinder und Jugendliche müssen vor gefährdenden Inhalten wie Gewalt, Pornografie und politischem Extremismus geschützt werden. Verbote allein bewirken hier aber meist das Gegenteil und machen Schülerinnen und Schüler überhaupt erst neugierig – das gilt auch für Netzsperren. Kinder- und jugendgefährdende Inhalte sollten in der Schule offen diskutiert und es sollte auf die Gefahren hingewiesen werden, die zum Beispiel das Versenden freizügiger Fotos mit sich bringt“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Teilen:

Meistgelesen

Häufig gelesen Neuigkeiten
14.08.2019
Gaming wird mobiler und flexibler

Das Smartphone ist das beliebteste Gerät zum...

25.06.2019
Kindliche Mediennutzung dominiert nicht den Tag

Im Frühjahr ging eine RTL-Studie der Frage auf...

11.07.2019
Whatsapp beliebter als Facebook

Facebook galt lange als beliebtester...