Bildungsnotiz

Bildungsnotiz 05.09.2018
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Zu wenig Medienbildung in der Schule?!

Die digitale Bildung kommt nach Ansicht der meisten Deutschen in der Schule zu kurz. Mehr als zwei Drittel meinen, dass die Politik sich nicht genügend darum kümmert, so die Umfrage-Ergebnisse des "Digitalisierungsmonitors 2018".

So halten 72 Prozent Lehrer für nicht gut vorbereitet für den Einsatz digitaler Lern- und Lehrmethoden. Allerdings sind die Befragten auch gespalten in der Frage, ob digitale Medien ein individuelles Lerntempo erlauben. 44 Prozent glauben das, ebenso viele glauben es nicht.

Zugleich halten mehr als vier von fünf Befragten digitale Kompetenzen wie Programmierkenntnisse für wichtig oder sehr wichtig für die späteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Nur jeder Fünfte sieht Schülerinnen und Schüler auf diese Anforderungen ausreichend vorbereitet.

Im Gegensatz dazu sehen die Menschen bei Bildung und Wissen, bei Wissenschaft und Innovation die Größten Chancen in der Digitalisierung. 81 Prozent der Befragten geben an, dass digitale Medien gerade in der Bildung großes Potential besitzen.

Für die Forsa-Umfrage wurden 1005 Personen ab 18 Jahren telefonisch befragt.

Weitere Informationen:
Digitalisierungsmonitors 2018
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