Bildungsnotiz

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Bildungsnotiz 14.05.2019
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Wenig Grenzen zwischen analog und digital

Kinder wachsen in die Dualität von analogen und digitalen Medien- und Freizeitaktivitäten hinein.

Vier- bis 13-Jährigen ist es wichtig, digital ausgestattet zu sein, weshalb digitale Endgeräte ganz oben auf der Wunschliste stehen, so die aktuelle Kinder-Medien-Studie. Für 41 Prozent der Kinder ist ein Handy oder Smartphone Wunschobjekt Nr. 1, gefolgt von Spielen für die Spielkonsole mit 33 Prozent und einem Tablet mit 32 Prozent.

Ergänzt wird die Liste durch eine große Bandbreite an klassischen Wunschobjekten, die von Puppen und Puzzeln über Plüschtiere und Fahrräder bis hin zu Gesellschaftsspielen reicht. Digitale und klassische Wünsche halten sich in Summe die Waage: So wünschen sich 25 Prozent der Vier-bis 13-Jährigen Gesellschaftsspiele. Ebenso viele hätten gern eine Spielekonsole. Inliner bzw. ein Skate- oder Longboard stehen mit 20 Prozent sogar vor einem Fernseher (18 Prozent) auf der Wunschliste.

WhatsApp statt Anruf: Gleichwohl die App für die älteren Kinder von zehn bis 13 Jahren von hoher Relevanz ist (74 Prozent), nutzen 97 Prozent der Kinder ihre Kommunikationskanäle mindestens ab und zu zum Telefonieren und damit stärker als die Textnachricht (90 Prozent). Bei den Sechs- bis Neunjährigen ist die Differenz noch deutlich ausgeprägter: Während 88 Prozent mindestens ab und zu telefonieren, schreiben lediglich 42 Prozent Textnachrichten. Lieber schreiben die Jüngeren sogar noch Postkarten oder Briefe (43 Prozent).

Danach erst folgen Sprachnachrichten (20 Prozent) und das Posten von Bildern oder Status (16 Prozent). Die älteren Kinder dagegen bleiben allen Kommunikationsformen gegenüber offen, senden fast genauso gerne Sprachnachrichten wie sie Bilder teilen oder ihren Status posten (70 Prozent und 65 Prozent) und nehmen auch weiterhin noch gerne den Stift in die Hand, um Grüße per Post zu verschicken (49 Prozent).

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