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Wissenschaft aktuell 10.09.2018
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Vertrauen in Medien

Die Einordnung von Nachrichten fällt den Menschen zunehmend schwer. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie von Ipsos, für die 19.243 Menschen in 27 Ländern nach ihrem Informationsverhalten befragt wurden.

Laut Studie gehen weltweit 60 Prozent aller Befragten davon aus, dass Nachrichtenagenturen häufig bewusst Falschmeldungen in Umlauf bringen. Allerdings ist das Misstrauen in verschiedenen Ländern unterschiedlich stark ausgeprägt. Während in Deutschland 30 Prozent der Befragten an bewusst durch Agenturen in Umlauf gebrachte Falschmeldungen glauben, sind es in den USA 61 Prozent und in Argentinien sogar 82 Prozent. 48 Prozent gaben bei der Umfrage zu, schon einmal einer Falschmeldung aufgesessen zu sein.

Weiterhin halten nur 41 Prozent aller Befragten weltweit ihre Mitbürger für fähig, Wahrheit von Unwahrheit zu unterscheiden. In Deutschland sind es sogar nur 29 Prozent. Und auch die Skepsis in die eigene Urteilskraft ist hierzulande hoch. Nur 47 Prozent der Deutschen glauben von sich selbst, echte von gefälschten Nachrichten unterscheiden zu können. Im weltweiten Durchschnitt sind es 63 Prozent.

Mehr als jeder Zweite weltweit (52 Prozent) ist der Meinung, dass die Menschen häufig falschen Informationen Glauben schenken, weil sie von Politikern getäuscht und in die Irre geführt werden. In Deutschland stimmen immerhin vier von zehn Personen (40 Prozent) dieser Aussage zu.

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