Pädagogischer Medienpreis 2018
Insgesamt 14 Produkte wurden mit dem Pädagogischen Medienpreis 2018 ausgezeichnet. Bei den Kinder-Angeboten wurde neben Apps und Websites erstmals auch eine Virtual-Reality-Anwendung vom Carlsen-Verlag prämiert. Zudem wurden zwei Spiele von Lego und Nintendo gewürdigt, die digitale und haptische Ansätze verbinden. Hans-Jürgen Palme, geschäftsführender Vorstand des SIN - Studio im Netz, zeigte sich erfreut über diese Entwicklung: „Die Verschmelzung von digitalen Spielewelten mit haptischen Erfahrungen bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten und zeigen, dass sich mediales und sinnliches Basteln gut verbinden lassen. Die Erweiterung klassischer Spiele um digitale Elemente ist eine innovative Bereicherung des Spielerlebnisses.“
Im Jugendbereich wurden fünf Spiele und der YouTube-Kanal maiLab ausgezeichnet. Medienpädagoge Björn Friedrich vom SIN stellte fest: „Games für Jugendliche folgen oft ähnlichen Schemata. Umso mehr freuen wir uns über hochwertige Spielangebote, die aufgrund ihrer inhaltlichen oder ästhetischen Gestaltung aus der Masse herausragen. Auch bei YouTube sind einige spannende Ansätze zu finden, um z.B. Wissensvermittlung in faszinierenden neuen Formen zu gestalten.“
Daneben hat die Jury einen Sonderpreis vergeben: Damit wurden die Online-Lernmodule des Internet-ABC prämiert, die medienpädagogische Inhalte für Kinder im Grundschulalter aufbereiten.
Die Preisträger des Pädagogischen Medienpreises 2018
Angebote für Kinder:
· 199 kleine Helden interaktiv (Brinkschulte & Uhlig), Website
· Carlsen Weltraum VR (Carlsen Verlag), App
· Lazuli-Lernsystem (funline Media), App
· Lego Education WeDo 2.0 (Lego Education), Spiel
· logo.de (ZDF), Website
· Mussila Musikschule (Rosamosi), App
· Nintendo Labo (Nintendo), Spiel
Angebote für Jugendliche:
· AER – Memories of Old (Daedalic Entertainment / Forgotten Key), Spiel
· Cuphead (Studio MDHR), Spiel
· DYO (Team DYO), Spiel
· maiLab (funk / SWR), YouTube-Kanal
· Starman: Tale of Light (nada studio), Spiel
· The Franz Kafka Videogame (Daedalic Entertainment / Denis Galanin)
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