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Wissenschaft aktuell

Lesezeit: Minuten
Wissenschaft aktuell 08.12.2015

Neue Studie zu Internetsucht

Eine erste Eltern-Studie der DAK und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen untersucht neben Dauer und der Art der Internetnutzung auch die möglichen Folgen wie die Gefährdung einer Beziehung bzw. einer Bildungschance durch Internetsucht.

Intensive Internetnutzung ist in vielen Familien Alltag. Auch das Jugendwort des Jahres „Smombie“ bezieht sich auf den mit dem Smartphone „verwachsenen“ Jugendlichen.

Doch hinter dem lustigen Wort verbirgt sich ein ernster Hintergrund: Mittlerweile geben 11% der Zwölf- bis 19-Jährigen an, mehrfach erfolglos versucht zu haben, ihre Internetnutzung in den Griff zu bekommen. Bei Entzug der geliebten Geräte reagiert jedes fünfte Kind mit ruhelosem und gereiztem Verhalten.

„Wir nehmen die Ergebnisse zum Anlass, um die Prävention beim Thema Internetsucht zu verstärken und den Betroffenen neue Hilfsangebote aufzuzeigen.“ so Herbert Rebscher, Vorstandschef der DAK-Gesundheit.

Gleichzeitig geben 51% der Eltern in der DAK-Studie an, keine Regeln zu definieren, wie lange ihr Kind das Internet nutzen darf.

Eine vertane Chance, denn klar vereinbarte Nutzungszeiten sind vor allem bei jüngeren Kindern eine gute Idee.

Weitere Informationen:
Regeln und Tipps für Eltern

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