Bildungsnotiz

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Bildungsnotiz 19.09.2019
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Gamerszene wird immer vielfältiger

Jogginghose, Schlabberpulli, minderjährig: Die gängige Vorstellung vom Gamer entspricht längst nicht mehr der Realität.

Stattdessen wird die Zielgruppe der Gamer immer älter und vielfältiger. Laut einer Studie von YouGov, einem internationalen Online-Marktforschungsunternehmen, vertreiben sich in Deutschland auch viele Führungsverantwortliche gerne die Zeit mit Konsolen- oder Computerspielen.

Herausgefunden hat man das durch eine Befragungsanalyse von 1.200 Menschen, die Konsolen- und Computerspiele spielen und Führungsverantwortung haben. Überträgt man das Profil auf die Gesamtbevölkerung Deutschlands, ergibt dies eine Gruppe von 5,8 Millionen Spielern. Zwei Drittel sind männlich im Alter zwischen 35 und 54 Jahren und mehr als die Hälfte haben ein Haushaltsnettoeinkommen von über 3000 Euro. Die tatsächliche, gaming-affine Zielgruppe entspricht somit alles andere als dem bekannten Klischee.

Weitere Einblicke in die YouGov-Daten zeigen, dass Zocken nicht gleich Couch-Potato bedeutet. So sagen 73 Prozent der spielenden Chefs, dass sie mindestens einmal pro Woche Sport treiben, was deutlich mehr als der Bevölkerungsschnitt von 53 Prozent ist. Aber wenn sie zocken, dann sind es vorzugsweise Renn-, Kampf- und Shooter-Spiele. Neben der verspielten Führungsetage geht der Blick auch auf „andere Gruppen“, wie Mütter, Hundebesitzer oder Paare.

Mütter bevorzugen traditionelle Brettspiele, Partyspiele und Spiele in sozialen Netzwerken. Hundebesitzer mögen Action und Adventure, verliebte Gamer in einer Partnerschaft spielen gerne Jump‘n’Run und traditionelle Brettspiele. Es zeigt sich, dass die Gamerszene immer vielfältiger wird.

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