Bildungsnotiz

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Bildungsnotiz 31.10.2019
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Glaubwürdigkeit von Influencern

Sie sind bekannt, beliebt und ihre Worte haben über die sozialen Netzwerke hinaus Gewicht: Influencer sind in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil im Marketing-Kosmos geworden.

Vor allem bei jungen Menschen kommen YouTuber und Instagramer sehr gut an, denn für viele sind sie keine unerreichbaren Stars – in der digitalen Welt sind sie vielmehr eine Art Freund und Nachbar.

Gerade diese Nähe zum Zuschauer und die damit einhergehende Authentizität ist in den vergangenen Jahren immer stärker von Marketingfirmen genutzt worden, wie die aktuelle Studie „Spotlight Influence 4.0“ von Wavemaker zeigt. Mit ihrer Reichweite und ihrem Einfluss können Influencer die Bekanntheit und die Beliebtheit einer Marke oder eines Produktes steigern.

Heute kennen selbst ältere Zielgruppen (ab 40 Jahren) Influencer, mit 90 Prozent ist beinahe allen Deutschen der Begriff geläufig, so die Studie. Allerdings zeigt die Studie ebenso die ersten Abnutzungserscheinungen der Influencer-Wirkung. Mit 55 Prozent nimmt bereits mehr als die Hälfte der Deutschen Influencer als Werbefiguren wahr – das wirkt sich negativ auf die Glaubwürdigkeit und den Werbeeffekt der Webstars aus.

Befanden vergangenes Jahr 67 Prozent der Befragten Influencer als glaubwürdig, ist der Wert in diesem Jahr um 13 Prozent gesunken. Die Anzahl der Deutschen, die einer Kooperation zwischen Marke und Influencer grundsätzlich kritisch gegenüberstehen, nimmt dabei zu. 71 Prozent der Befragten sagen aus, dass die Internet-Ikonen ihrer Meinung treu bleiben müssen und 67 Prozent zufolge sollte nicht in jedem Post ein Produkt beworben werden. Das erklärt auch, warum immerhin 58 Prozent der Befragten angeben, dass Sympathie ein ausschlaggebender Faktor bei einer Kaufentscheidung ist.

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