Familie und Medien

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Familie und Medien 12.08.2019
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Kinder-Medien-Studie 2019

Online zocken oder draussen spielen? Analog oder digital? Kinder beantworten sich die Fragen meist ziemlich eindeutig, wie die Ergebnisse der aktuellen Kinder-Medien-Studie zeigen.

Kinder nutzen ihre Freizeit vor allem, um mit Freunden zusammen zu sein und im Freien zu toben, so die Studie. 89 Prozent der 4- bis 13-Jährigen treffen sich mindestens mehrmals pro Woche mit anderen Kindern. 83 Prozent spielen im Freien. Bei mindestens mehrmals pro Woche stattfindenden Freizeitaktivitäten stehen „YouTube schauen“ (44 Prozent) und „Im Internet surfen“ (45 Prozent) hoch im Kurs. Das klassische „Spielen“ liegt mit 63 Prozent deutlich vor digitalen Aktivitäten.

Vor allem Magazine sind für Kinder relevant. 74 Prozent der 6- bis 13-jährigen Kinder lesen mindestens eine der 46 abgefragten Kinderzeitschriften. Das entspricht einer Gesamtreichweite von 4,3 Millionen lesenden Kindern. Der Trend, in der Freizeit mindestens mehrmals wöchentlich zu lesen, entwickelt sich insgesamt positiv: Die Nutzung von Zeitschriften, Comics oder Büchern steigt bei den 6- bis 13-Jährigen von 71 Prozent in 2017 und 74 Prozent in 2018 auf 76 Prozent in 2019 an.

Über 90 Prozent der befragten 6- bis 13-Jährigen konsumieren ihre Zeitschrift meist von der ersten bis zur letzten Seite und blättern auch immer mal wieder darin. 91 % der befragten Mädchen und Jungen im Alter von 4 bis 13 Jahren sagen, dass sie Spaß an der Lektüre haben – und dass sie durch das Lesen etwas lernen können. Ablenkung durch andere Medien ist für die Mehrheit während der Lektüre tabu: 81 % der Befragten in dieser Altersgruppe lesen, hören oder schauen nebenbei nichts anderes, wenn sie Zeitschriften lesen.

Kinder werden bei der Zeitschriften-Lektüre häufig von ihren Eltern begleitet. Die jeweils von den Kindern gelesenen Zeitschriften werden im Schnitt von 95 Prozent der Eltern der 4- bis 5-Jährigen vor- und mitgelesen. Je älter die Kinder werden, desto selbständiger lesen sie: Bei den 6- bis 9-Jährigen liegt der Anteil mitlesender Eltern im Schnitt bei 80 Prozent und selbst bei den 10- bis 13-Jährigen im Schnitt noch bei 66 Prozent.

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