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Wissenschaft aktuell 08.05.2019
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Soziale Medien und Lebenszufriedenheit

Einer aktuellen Studie der Universitäten Hohenheim und Oxford zufolge wirkt sich die Nutzung von Sozialen Medien kaum auf die Lebenszufriedenheit von Jugendlichen aus.

Wissenschaftler der beiden Universitäten haben für ihre Studie "Social media’s enduring effect on adolescent life satisfaction" über acht Jahre hinweg Angaben von Jugendlichen ausgewertet. Den Autoren zufolge liegt der Einfluss von Sozialen Medien auf deren Lebenszufriedenheit bei weniger als einem Prozent.

Es gibt nur, so Tobias Dienlin, Kommunikationswissenschaftler an der Uni Hohenheim, eine "ganz schwache Wechselwirkung" zwischen dem Konsum von Sozialen Medien und der Lebenszufriedenheit. Bei zunehmendem Konsum reduziere sich die Lebenszufriedenheit geringfügig. Gleichzeitig steige bei sinkender Zufriedenheit in geringem Maße der Konsum sozialer Netzwerke.

Acht Jahre lang hatten Jugendliche regelmäßig angegeben, wie viele Stunden sie an einem Schultag mit Sozialen Medien verbrachten und wie hoch die aktuelle Lebenszufriedenheit war. Diese bewerteten sie auf einer siebenstufigen Skala. Verschiedene Bereiche wie etwa die Zufriedenheit mit Freundschaften, Aussehen oder der familiären Situation wurden zusätzlich unterschieden. Für die Studie wurden 5492 Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren befragt.

Weitere Informationen:
Zur Studie (Englisch)
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