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Hintergrund

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Für Smartphones und Tablets bieten Apps nicht nur viele praktische Serviceangebote, die kleinen Programme haben auch den Unterhaltungsmarkt für Erwachsene und Kinder kräftig aufgemischt. Bei den Spielen verdrängen Apps zunehmend die Angebote für Konsolen und Desktop-PCs. Auch für die Kommunikation untereinander spielen Apps eine große Rolle.
Apps, kleine digitale Applikationen mit umfangreichen Funktionen, begleiten uns durch unseren Alltag: Sie zeigen das Wetter, vergleichen Preise oder navigieren uns sicher durch den Verkehr. Auch für Kinder ist die Auswahl an kurzweiligen und spielerischen Apps mittlerweile riesengroß. Mit Apps kommunizieren sie, lernen Englisch-Vokabeln oder kreieren zum Beispiel ihren eigenen Comic.

Schon junge Kinder kommen prima mit ihnen zurecht, weil Touchscreens mit ihren Tipp- und Wischbewegungen intuitiver für Kinder erfassbar sind als eine Computermaus. Apps zu installieren ist vollkommen unkompliziert und dauert selten länger als eine Minute. Zudem überzeugen sie häufig durch ihren vermeintlich unschlagbaren Preis: Viele von ihnen sind schon für ein bis zwei Euro zu haben. Andere gibt es sogar gratis. Dabei wird jedoch häufig unterschätzt, dass zunächst kostenlose Apps durch In-App-Käufe sehr wohl zum Kostenfaktor werden können. Darüber hinaus sollten sich alle Nutzer darüber bewußt sein, dass Apps meist fleißig Daten sammeln. Ein Blick darauf, auf welche Daten die sie Zugriff haben, ist deshalb um so relevanter.
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Apps - Das richtige Alter

Apps gibt es praktisch für jedes Alter. Die Altersangaben der App-Entwickler sollten jedoch nur als grobe Richtschnur aufgefasst werden. Am besten ist es, sich selbst ein Bild von einer App zu machen. Also erst einmal selber ausprobieren und sie dann gemeinsam mit den Kleinen nutzen. Je jünger die Kinder sind, desto stärker sollte auf die Nutzungszeiten geachtet werden. Denn Kinder gewöhnen sich schnell daran, dass - im Gegensatz zu Holzklötzen - Apps immer reagieren und eine Rückmeldung bieten. Kleine Kinder können so eine entsprechende Erwartungshaltung gegenüber Spielen entwickeln, die es immer schwerer macht, Geräte auszuschalten. Wichtig ist in jedem Fall eine kompetente Begleitung der Mediennutzung durch Erwachsene bei kleinen Kindern. Bei Schulkindern, die oft schon selbstständiger sind, können mit zunehmendem Alter längere Nutzungszeiten vereinbart werden. Ältere Kinder haben zudem oft eine klare Vorstellung davon, welche Apps sie auf ihren Geräten haben wollen. Denn die Auswahl der Apps wird jetzt mehr und mehr vom Freundeskreis beeinflusst. Allerdings empfiehlt es sich, auch ältere Kinder nicht allein zu lassen, sondern als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen.

Was machen Kinder mit Apps?

Natürlich fallen Kindern zu allererst Spiele ein, in denen sie Geschick, Köpfchen und Reaktionsvermögen beweisen müssen. Doch auch sie nutzen die Vielfalt der Programme. Mit Streamingdiensten wie Spotify hören sie ihre Lieblingsmusik. Auf Video-Plattformen wie YouTube oder Netflix schauen sie sich Filme und Serien an. Die Kamerafunktion von Smartphones und Tablets wird ebenfalls kräftig genutzt. Die erstellten Fotos oder Videos werden dann nicht selten auf sozialen Netzwerken wie Instagram oder Snapchat gepostet und geteilt.

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Für die Schule sind Apps ebenfalls äußerst praktisch, denn Schüler nutzen alles, was ihnen zum Lernen nützt: Lernsoftware, Vokabeltrainer oder digitale Wörterbücher wie Leo. Mit Hilfe von Apps wird auch gelesen: Über die Onleihe-App können Kinder sich E-Books und andere E-Medien aus ihrer lokalen Bibliothek ausleihen, auf das Smartphone laden und lesen.

Was für Apps gibt es?

Für Kinder gibt es Apps mit den unterschiedlichsten Funktionen und regelmäßig kommen neue hinzu. Hier finden Sie eine Auswahl von verschiedenen Typen mit passenden Beispielen, die bei Kindern besonders beliebt sind:

Der Trend geht zu haptischem, echtem Spielzeug, das mit Apps gesteuert wird. Ein Beispiel hierfür ist die App Anki Drive, ein Autorenn-Spiel, das eine digitale App mit echten (Spielzeug-)Rennautos verbindet.
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